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Flutlichtmatch

Nach dem befreienden 5:2-Erfolg gegen Teetzleben wollen die Kicker von Traktor Sarow den Schwung mitnehmen und dem ersten Dreier der Saison direkt den zweiten folgen lassen. Die nächste Bewährungsprobe wartet am Freitagabend unter Flutlicht: Um 19:30 Uhr gastiert die Mannschaft auf dem Kunstrasenplatz beim Penzliner SV II.

Rein tabellarisch begegnen sich beide Teams auf Augenhöhe. Sarow rangiert aktuell auf dem siebten Tabellenplatz, dicht gefolgt von den Penzlinern auf Rang acht. Den Ausschlag zugunsten der Traktor-Elf gibt derzeit lediglich das um zwei Treffer bessere Torverhältnis. Für die Gastgeber verlief die bisherige Spielzeit turbulent: Einem spektakulären 7:4-Sieg gegen Völschow folgten zuletzt zwei Dämpfer – ein knappes 4:5 in Teetzleben sowie ein 1:3 gegen Woldegk.

Zweite Vertretungen gelten traditionell als „Wundertüte“. Welche Formation am Spieltag aufläuft und ob mögliche Verstärkungen aus dem Kader der ersten Mannschaft mitwirken, bleibt im Vorfeld meist ungewiss. Im Sarower Lager gibt man sich diesbezüglich gelassen und pragmatisch: „Wir können es eh nicht beeinflussen, nehmen es wie es ist.“

Zusätzliche Brisanz erhält die Begegnung durch den Blick in die Statistik: Die Auswärtsbilanz der Sarower in Penzlin ist alles andere als eine Erfolgsgeschichte. Abgesehen von einem 2:2-Unentschieden vor fünf Jahren standen am Ende stets bittere Niederlagen zu Buche (3:4, 2:3, 0:2). Besonders ärgerlich aus Sarower Sicht: In den meisten dieser Duelle war Traktor keineswegs die unterlegene Mannschaft, sondern agierte über weite Strecken spielbestimmend – belohnte sich jedoch nicht.

Um diesen Bann zu brechen und die drei Punkte einzufahren, wird Sarow am Freitagabend über 90 Minuten höchste Konzentration und vollen Einsatz auf den Platz bringen müssen.