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Sarow lädt zum 70sten…

In Sarow wird am Samstag (10.00 Uhr) zum 70sten geladen – allerdings nicht zu einem 70. Geburtstag, sondern zum 70. Sarower Dartturnier. Was im Winter 2013 einst eher aus „Jux“ als reines E-Dart-Event begann – damals brachten die Spieler ihre Scheiben kurzerhand noch selbst mit –, hat sich über die vergangenen 13 Jahre zu einem echten Dauerbrenner in der Region entwickelt.

Der besondere Reiz der Turnierserie liegt in ihrer Mischung: Neben dem verlässlichen „Stammpersonal“ finden immer wieder neue Darter den Weg an die Boardwand nach Sarow und sorgen kontinuierlich für frischen Wind im Feld.

Seit 2018 sorgt eine offizielle Jahresrangliste für zusätzliche Brisanz. Am Jahresende gipfelt die Saison im großen Masters-Event, bei dem die punktbesten Akteure in einem speziellen Modus um einen stattlichen Siegerpokal kämpfen, der dem Rahmen eines Saisonfinals würdig ist.

Beim Jubiläumsturnier am Samstag ab 10.00 Uhr geht es nun um ordentlich „Klunker“ für die Tagesbesten sowie um entscheidende Zähler im Endspurt: Es handelt sich um das vorletzte Ranglistenturnier des Jahres 2026. Die allerletzten Punkte der Saison werden anschließend erst beim Finalturnier im November vergeben.

Eine Neuerung gibt es speziell fürs Jubiläumsturnier. Nach der Gruppenphase teilt sich das Feld im K.-o.-System traditionell in Haupt- und Trostrunde auf. Erstmals wird es diesmal jedoch auch in der Trostrunde ein kleines Finale um den dritten Platz geben.

Zusätzlich verspricht der gewählte Spielmodus reichlich Dramatik: Nachdem beim „Summer-Slam“ im Juli im Modus „Double In – Double Out“ geworfen wurde, wird diesmal jede K.-o.-Runde komplett neu ausgelost. Während üblicherweise ein Gruppensieger im Achtelfinale auf einen Gruppenvierten trifft und sich die Topfavoriten so zunächst aus dem Weg gehen, können die “Schwergewichte” diesmal schon in der ersten K.-o.-Runde aufeinandertreffen.

Angeführt wird das Starterfeld von der aktuellen Nummer eins der Rangliste, Kevin Schimmelpfennig (107,0 Punkte). Aber auch seine direkten Verfolger haben ihre Zusage gegeben und sind heiß auf den Turniersieg: Michael Radmann (85,0 Punkte), Maik Köster (76,0 Punkte) sowie punktgleich Christoffer Lorenz und Martin Littmann (beide 75,0 Punkte) wollen im Kampf um die Master-Tickets ein gewichtiges Wort mitreden.