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Veni, Vidi, vici

Vene, Vidi, Vici – „Ich kam, sah und siegte“ – treffender lässt sich der Premierenauftritt von Luca Suckow beim 69. Sarower Dartturnier kaum beschreiben. Der 22-jährige Neuenkirchner (bei Greifswald), der in der MV-Dartliga für den DC Plötz ans Oche tritt, sicherte sich bei seinem ersten Turnierstart in Sarow auf Anhieb den Gesamtsieg sowie den Pokal für den besten Turnieraverage.

Im hochklassigen Finale setzte sich Suckow mit 6:4 gegen den favorisierten Matthias Fischer aus Bad Schwartau durch.

Für „Fisherman“ Fischer bedeutete dies erneut einen zweiten Platz, nachdem er bereits bei der letzten Auflage im Mai als Runner-Up von der Scheibe gegangen war.

 
Das 137er-Finish als Gamechanger im Finale

Obwohl Matthias Fischer über das gesamte Match hinweg in nahezu allen Scorestatistiken (Average, First9, 60+, 80+, 100+, 140+) die leicht besseren Werte vorweisen konnte, zückte Suckow im entscheidenden Moment den Gamechanger. 

Bei einer 3:1-Führung für Fischer sah alles nach einem klaren Verlauf aus: Der Bad Schwartauer stand im fünften Leg nach einem Break bei 56 Restpunkten bereit zur Vorentscheidung. Luca Suckow benötigte bei 137 Restpunkten ein seltenes Kunststück – und lieferte ab. Nur wenige Sekunden später hallte ein Jubelschrei im Stile von PDC-Profi Gerwyn Price durch den Sarower Vereinsraum.

Dieser furiose Check-Out wendete das Blatt komplett. Suckow nutzte das Momentum und sicherte sich auch die nächsten drei Legs – inklusive eines weiteren Highfinishs von 108 Punkten zur 4:3-Führung. Fischer kämpfte sich noch einmal auf 5:4 heran, verspielte jedoch im zehnten Leg im „Madhouse“ (Doppel-1) die Chance zum Ausgleich. Suckow ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und verwandelte seinen Matchdart.

Zusammen mit seinem Vater Stefan Suckow – der im Finale der Trostrunde dem Sarower Marco Engelmann mit knapp 2:3 unterlag – feierte der Neuling seinen großen Triumph.

„Dass ich am Ende im Finale stand und den Turniersieg holen konnte, macht mich sehr stolz und freut mich riesig. Der 137er-Check zum 2:3 war ein beflügelnder Moment, der mich zum Sieg getragen hat. Es war von Beginn an ein spannendes Turnier, das stark besetzt war. Der Turniersieg motiviert mich, weiter hart zu trainieren“, resümierte ein strahlender Luca Suckow nach der Siegerehrung.

Steiniger Weg ins Finale

Bereits in der Vorrunde, die diesmal im anspruchsvollen Modus Double In – Double Out ausgetragen wurde, trafen Suckow und Fischer aufeinander. Schon dort hatte der spätere Turniersieger mit 3:2 knapp die Nase vorn.

Auf dem Weg in die K.o.-Endrunde musste Suckow jedoch schwer schuften: Im Achtelfinale rang er Lukas Doll nach hartem Kampf knapp mit 4:3 nieder, bevor er im Viertelfinale ein dickes Ausrufezeichen setzte und den Topfavoriten sowie Ranglistenersten Kevin Schimmelpfennig souverän mit 4:1 aus dem Turnier nahm. Im Halbfinale setzte sich der 22-Jährige schließlich mit 5:2 gegen den Neubrandenburger Silvio Kuhtz durch.

Matthias Fischer erkämpfte sich seinen Finalplatz über Siege gegen André Weidner (4:1), Frank Lüthke (4:3) und Richard Lippold (5:2). Im Spiel um Platz drei behielt Silvio Kuhtz gegen den Sarow-Debütanten Richard Lippold mit 3:1 die Oberhand.

Rekorde, Highfinishes und Überraschungen

Auch abseits der Finalpaarung bot das 69. Sarower Dartturnier hochklassigen Dartsport. Früh im Turnier setzte Silvio Kuhtz mit einem 146er-Finish eine Duftmarke, ehe Thomas Lange aus Törpin kurze Zeit später das Highlight des Tages setzte: Mit einem spektakulären 160er-Checkout erzielte er das höchste Finish des gesamten Turniers.

Insgesamt fielen im Turnierverlauf 17 Highfinishes und 16 Mal die Höchstwertung von 180 Punkten, wobei der Neubrandenburger André Weidner gleich dreimal das Maximum warf. Das schnellste Leg des Tages gelang Silvio Kuhtz mit einem hervorragenden 15-Darter (100er-Average).

In der Statistik des besten Turnieraverages setzte sich Luca Suckow mit 60,4 Punkten an die Spitze, knapp vor Jari Rosellen (57,8) und Kevin Schimmelpfennig (57,4).

Für Überraschungen in den Play-offs zum Achtelfinale sorgte der Ganschendorfer Youngster Jayden Jakobs, der Mitfavorit Robin Holtz mit 3:1 bezwang. Für den Malchiner Mastersieger Robert Wensorra war hingegen bereits im Achtelfinale nach einer 2:3-Niederlage gegen Silvio Kuhtz Endstation.

Blick auf die Jahresrangliste

Trotz seines vorzeitigen Ausscheidens im Viertelfinale führt Kevin Schimmelpfennig die Sarower Jahresrangliste weiterhin souverän mit 107,0 Punkten an. Auf den weiteren Plätzen folgen Michael Radmann (85,0), Maik Köster (78,0), Martin Littmann und Christoffer Lorenz (jeweils 75,0) sowie Nachwuchstalent Jayden Jakobs (70,0).

alle Spiele, alle Ergebnisse, alle Statistiken, alle Zahlen  findest du hier

Finale:

6:4   Luca Suckow – Matthias Fischer

Spiel um Platz 3:

3:1   Silvio Kuhtz – Richard Lippold

Halbfinale:

5:2   Luca Suckow – Richard Lippold

5:2   Matthias Fischer – Silvio Kuhtz

Viertelfinale:

4:1   Luca Suckow – Kevin Schimmelpfennig

4:3   Richard Lippold – Jari Rosellen

4:3   Matthias Fischer – Frank Lüthke

4:1   Silvio Kuhtz – Christian Schüler

Achtelfinale:

4:1   Matthias Fischer – André Weidner

4:0   Frank Lüthke – Mirko Eichhorn

4:2   Christian Schüler – Thomas Lange

4:2   Silvio Kuhtz – Robert Wensorra

4:1   Kevin Schimmelpfennig – Jayden Jakobs

4:3   Luca Suckow – Lucas Doll

4:2   Jari Rosellen – Christoffer Lorenz

4:0   Richard Lippold – Maik Köster

Playoff´s Achtelfinale:

3:1   Matthias Fischer – Andreas Bahls

3:2   Mirko Eichhorn – David Dombrowski

3:2   Christian Schüler – René Peterson

3:2   Robert Wensorra – Michael Radmann

3:1   Lucas Doll – Ronny August

3:1   Jayden Jakobs – Robin Holtz

3:0   Maik Köster – Fred Matzky

3:0   Christoffer Lorenz – Daniel Schulz

Trostrunde:

Finale:

3:2   Marco Engelmann – Stefan Suckow

Halbfinale:

3:0   Marco Engelmann – Martin Liedke

3:0   Stefan Suckow – Matthias Witt

Viertelfinale:

3:0   Stefan Suckow – Martin Littmann

3:0   Matthias Witt – Franziska Knaps

3:0   Marco Engelmann – Daniel Neugebauer

3:1   Martin Liedke – Stefan Hammer

Achtelfinale:

3:0   Marco Engelmann – Steffen Wegner

3:0   Martin Littmann – Bianca Albrecht

3:1   Stefan Suckow – Luis Mahlke

3:0   Martin Liedke – Jens Krasemann

3:0   Matthias Witt – Ben Behlke

3:1   Franziska Knaps – Peter Kühne

3:0   Stefan Hammer – Paul Schallge

3:0   Daniel Neugebauer – Hugo Brauner

Playoff´s Achtelfinale

3:0   Steffen Wegner – Danny Röhl

3:0   Paul Schallge – Sven Jakobs

3:2   Peter Kühne – Konrad Glawe

Endstand Gruppe 1:

1.   10   15:04   André Weidner

2.   6   13:10   Ronny August

3.   4   08:09   Michael Radmann

4.   4   10:12   Franziska Knaps

5.   4   08:12   Ben Behlke

6.   2   07:14   Konrad Glawe

Endstand Gruppe 2:

1   10   15:02   Frank Lüthke

2.   8   14:06   Jayden Jakobs

3.   4   10:10   Christian Schüler

4.   4   07:11 Marco Engelmann

5.   4   07:12   Daniel Neugebauer

6.   0   03:15   Steffen Wegner

Endstand Staffel 3:

1   10   15:06   Thomas Lange

2.   8   14:06   Maik Köster

3.   6   12:08   Mirko Eichhorn

4.   4   09:10   Stefan Hammer

5.   2   05:12   Jens Krasemann

6.   0   02:15   Sven Jakobs

Endstand Gruppe 4:

1.   8   12:06   Silvio Kuhtz

2.   6   11:07   Christoffer Lorenz

3.   2   08:09   Andreas Bahls

4.   2   07:10   Martin Littmann

5.   2   03:09   Stefan Suckow

Endstand Gruppe 5:

1.   8   12:02   Luca Suckow

2.   6   11:04   Matthias Fischer

3.   4   06:08   Daniel Schulz

4.   2   06:10   Luis Mahlke

5.   0   01:12   Bianca Albrecht

Endstand Gruppe 6:

1.   8   12:03   Kevin Schimmelpfennig

2.   6   11:03   David Dombrowski

3.   4   06:09   Fed Matzky

4.   2   06:11   Martin Liedtke

5.   0   03:12   Paul Schallge

Endstand Gruppe 7:

1.   8   12:02   Richard Lippold

2.   6   09:05   René Peterson

3.   4   08:07   Robin Holtz

4.   2   05:09   Hugo Brauner

5.   0   01:12   Danny Röhl

Endstand Gruppe 8:

1.   8   12:02   Jari Rosellen

2.   4   09.07   Robert Wensorra

3.   4   07:06   Lucas Doll

4.   4   06:07   Matthias Witt

5.   0   00:12   Peter Kühne

 

Bestleistungen:

Finish:   Thomas Lange (160), Jayden Jakobs (154), Silvio Kuhtz (146), Luca Suckow (137), Kevin Schimmelpfennig (131), Kevin Schimmelpfennig (125), Franziska Knaps (120), Matthias Fischer (120), Christoffer Lorenz (116), Luca Suckow (108), Andreas Bahls (104), Stefan Suckow (102), Kevin Schimmelpfennig (100), Mirko Eichhorn (100), Franziska Knaps (100), Luca Suckow (100)

Average:  Luca Suckow (60,4), Jari Rosellen (57,8), Kevin Schimmelpfennig (57,4)

180:  Andrè Weidner (3), Robin Holtz (2), Jari Rosellen (2), Silvio Kuhtz (2), Marco Engelmann, Robert Wensorra, Mirko Eichhorn, Luca Suckow, Luis Mahlke, Matthias Fischer, Stefan Suckow

Shortleg:  Silvio Kuhtz (15), Matthias Fischer (16), Luca Suckow (17/2x)

140+:  Matthias Fischer (14), Luca Suckow (11), Silvio Kuhtz (7)

100+:   Matthias Fischer (42), Silvio Kuhtz (37), Richard Lippold (34)

80+:   Matthias Fischer (58), Luca Sukow (57), Silvio Kuhtz (49) 

First9:  Luca Suckow (55,5), Matthias Fischer (54,5), Kevin Schimmelpfennig (53,3)

Bilder der Winner

 

Bilder vom Turnier