Der 1. Mai ist traditionell der Tag der Arbeit – in Sarow wird dieser Feiertag am kommenden Freitag jedoch im übertragenen Sinne interpretiert. Wenn pünktlich um 10.00 Uhr die Pfeile fliegen, verwandelt
sich die Sarower Sporthalle wieder in das Mekka des regionalen Dartsports. Neben der etablierten Masterserie steht diesmal das jährliche Highlight für Teamplayer an: das große Doppelturnier.
Es ist bereits die 67. Auflage des Sarower Dartturniers, und das Interesse ist ungebrochen. Stand jetzt haben 32 Teams ihre Meldung abgegeben, was ein illustres und hochkarätiges Teilnehmerfeld verspricht.
Besonders im Fokus steht dabei ein Name: Domenik Thrun (Foto rechts). Im vergangenen Jahr triumphierte der Greifswalder gemeinsam mit Alexander Voigt in einem packenden Finale mit 5:2 gegen das Neubrandenburger Duo David Braunstein/Christian Troitzsch.
In diesem Jahr geht Thrun die „Mission Titelverteidigung“ jedoch mit einem neuen Partner an: An seiner Seite wird Maximilian Niemcek versuchen, den Pokal erneut zu gewinnen. Da die Vorjahresfinalisten Braunstein/Troitzsch diesmal nicht mit von der Partie sind, rücken andere Teams in die Favoritenrolle auf.
Gespielt wird im klassischen Modus „501 Double Out“. Doch wer glaubt, Dart sei nur etwas für Einzelkämpfer, wird beim Doppel eines Besseren belehrt. Diese Spielform hat eine ganz eigene Dynamik. „Man muss für seinen Partner mitdenken“, heißt es aus Spielerkreisen. Die längeren Wartezeiten zwischen den eigenen Würfen erfordern eine hohe Konzentrationsfähigkeit.
Besonders beim „Stellen“ der Doppel-Felder ist taktische Abstimmung gefragt. Im Doppel trägt man die Mitverantwortung für den Partner: Ein Fehler kann zwar vom Teamkollegen ausgebügelt werden, doch genau dieser Umstand erhöht oft den mentalen Druck auf den Einzelnen. Strategie und Nervenstärke sind hier gleichermaßen gefordert.
Das Turnier ist als echter Marathon konzipiert. In der Vorrunde treten die 32 Teams zunächst in vier Achtergruppen an. Gespielt wird im Modus „Best of 5“. Für Spannung ist bis zum Schluss gesorgt, denn niemand muss frühzeitig nach Hause fahren:
Wenn am Freitagmorgen die erste Aufnahme in der Sarower Spielstätte landet, ist eines garantiert: Hochspannung, Millimeterarbeit am Board und eine Atmosphäre, die dem „Tag des Darts“ mehr als würdig ist.