Sarow MASTERS 2018 / 29.12.2018

59 Rest zeigte die Anzeige im Finale beim Sarow Dartmasters 2018 für den Groß Polziner René Kasch an, sein Gegner der Sarower René Maschke verpasste im Wurf zuvor bei 65 Rest einen Setdart, hatte 20 Rest und wartete auf einen Fehler von „The Sniper“.

Der platzierte seinen ersten Pfeil in der 19, verpasste dann das Doppelfeld der 20 , aber auf der Doppel 10 holte er sich das 3.2 im vierten Set und damit den 3:1 Sieg. „The Sniper“ sicherte damit die begehrteste Trophäe im Sarower Dart und konnte dann sein Glück, sein Erfolg kaum fassen. 

Analog der derzeitigen Dart WM wurde das Masters, an dem die punktbesten 16 Spieler der Sarower Rangliste 2018 teilnahmen, im Setmodus gespielt. Man brauchte drei Legs um ein Set zu gewinnen und während in der Vorrunde Best of 2 Sets gespielt wurde, waren es im Finale Best of 5.

Die Anspannung bei den Spielern war von Beginn an zu spüren, es war ruhiger als sonst im Sarower „Ally Pally“, der Setmodus war ungewohnt und hatte einen speziellen Reiz, denn man konnte weniger Legs gewinnen, dennoch aber das Spiel. Zum anderen waren da noch die Kameras vom N3 Nordmagazin, die das Turnier den ganzen Tag über begleiteten.

Maschke zog ins Finale durch einen 2:1 (1:3 / 3:1 / 3:1) im Halbfinale gegen Ronny Raatz, der auch als Favorit auf den Titel gehandelt wurde. In ihrer Vorrundenstaffel trafen beide auch auf einander, dort gewann Raatz mit 2:0.

Das zweite Halbfinale zwischen Rene Kasch und Matthias Koschker war dann Spannung pur und wurde im Decider des dritten Sets entschieden. Kasch holte sich das entscheidende Leg. Koschker hatte die beste Vorrundenbilanz aller Spieler, in seinen drei Spielen verlor er nicht einen Set. 

Das erste Leg im Finale holte sich Maschke, dass Set ging aber dennoch mit 3:1 an Kasch, der dort zweimal 14 und einmal 15 Darts spielte.

Glatt mit 3:0 gewann Maschke das zweite Set und glich zum 1:1 aus. Brauchte er im ersten Leg dabei nur 13 Darts, wurden es dann 23 bzw. 24, beide Spieler kämpften da mit „Double-Trouble“.      

Im dritten Set hatte es Kasch dann ziemlich eilig, mit zweimal 15 und einmal 13 Darts holte er sich drei Legs in Folge, dabei checkte er 48, 12 bzw. 56 Punkte.

Klasse von beiden war das vierte Set, in dem es hin und her ging und es nur Breaks gab. The Sniper holte sich die Legs eins und drei, Maschke breakte  die Legs zwei und vier. Im fünften Leg hatte er Anwurf, begann dort mit einer 100, doch die beiden nächsten Aufnahmen mit 35 und 41 waren etwas „dünn“ um mehr Druck zu machen, dennoch kam er zu Setdarts, doch die Doppel 10 „bockte“ bei ihm, für Kasch wurde sie zum Winnerfeld.

Im Viertelfinale gewann Kasch gegen Thomas Lange mit 2:0 (3:2/3:2), Maschke gegen Frank Scheyda mit 2:0 (3:2/3:1), dazu gewann Ronny Raatz gegen Marcus Mieckley mit 2:0 (3:2/3:1) und Matthias Koschker mit 2:1 (1:3/3:0/3:2) gegen Louis Schenk. 

Ren Kasch gewann die Staffel A mit drei Siegen vor Louis Schenk (2), Peter Matzky (1) und Diego Marzinke (0). Ronny Raatz, der später das Spiel um Platz drei gegen Matthias Koschker mit 2:0 (3:1/3:1) gewinnen sollte, holte sich den Sieg in Staffel B vor René Maschke (2), Andreas Aude (1) und Daniel Groß (0).

Frank Scheyda gewann alle seine drei Spiele in Staffel C und siegte vor Marcus Mieckley (2), Michael Radmann (1) und Stefan Schenk (0).

Matthias Koschker dominierte die Staffel D vor Thomas Lange (2), Fred Matzky (1) und Frank-Peter Dwars.

Thomas Lange war mit 126 Punkten das höchste Checkout. Die Competitions Highscore-Shooter (30 Pfeile) gewann Ronny Raatz mit 737 Punkten, Bullseye-Shooter (15 Pfeile) wurde Marcus Mieckley (225 Punkte) Fünfmal fiel die 180, geworfen von Daniel Groß (2), Rene Maschke, Daniel Groß und Marcus Mieckley.

Das Sarow Masters wurde finanziell unterstütz von Diego Marzinke (Truck-Stop Niendorf). Raumdesign Marcus Mieckley (Neukalen) und vom Getränkefachhandel Feri Schmidtutz (Demmin).  

Spiele Staffel A:

2:0   Peter Matzky – Diego Marzinke   (3:2 / 3:2)

2:0   Rene Kasch – Louis Schenk   (3:2 / 3:0)

2:0   Louis Schenk – Peter Matzky   (3:0 / 3:1)

2:1   Rene Kasch – Diego Marzinke   (0:3 / 3:0 / 3:0)

2:0   Louis Schenk – Diego Marzinke   (3:1 / 3:0)

2:0   Rene Kasch – Peter Matzky   (3:1 / 3:1)

Endstand Staffel A:

1.   3   6:1   Rene Kasch

2.   2   4:2   Louis Schenk

3.  1   2:4   Peter Matzky

4.   0   1:6   Diego Marzinke

Spiele Staffel B:

2:0   Ronny Raatz – Rene Maschke   (3:2 / 3:1)

2:1   Andreas Aude – Daniel Groß   (3:2 / 2:3 / 3:2)

2:0   Rene Maschke – Daniel Groß   (3:2 / 3:1)

2:0   Ronny Raatz – Andreas Aude   (3:1 / 3:2)

2:1   Ronny Raatz – Daniel Groß   (3:1 / 1:3 / 3:0)

2:0   Rene Maschke – Andreas Aude   (3:0 / 3:0)

Endstand Staffel B:

1.   3   6:1   Ronny Raatz

2.  2   4:2   Rene Maschke

3.   1   2:5   Andreas Aude

4.   0   2:6   Daniel Groß

Spiele Staffel C:

2:1   Frank Scheyda – Stefan Schenk   (3:0 / 2:3 / 3:0)

2:1   Marcus Mieckley – Michael Radmann   (1:3 / 3:1 / 3:1)

2:0   Frank Scheyda – Marcus Mieckley   (3:0 / 3:1)

2:1   Michael Radmann – Stefan Schenk   (3:2 / 0:3 / 3:2)

2:0   Marcus Mickley – Stefan Schenk   (3:0 / 3:2)

2:0   Frank Scheyda – Michael Radmann   (3:2 / 3:1)

Endstand Staffel C:

1.   3   6:1   Frank Scheyda

2.   2   4:3   Marcus Mieckley

3.   1   3:5   Michael Radmann

4.   0   2:6   Stefan Schenk

Spiele Staffel D:

2:1   Thomas Lange – Fred Matzky   (2:3 / 3:0 / 3:1)

2:0   Matthias Koschker – Frank-Peter Dwars   (3:1 / 3:1)

2:0   Mathias Koschker – Thomas Lange   (3:2 / 3:2)

2:1   Fred Matzky – Frank-Peter Dwars   (3:0 / 2:3 / 3:2)

2:0   Matthias Koschker – Fred Matzky   (3:1 / 3:0)

2:0   Thomas Lange – Frank-Peter Dwars   (3:0 / 3:1)

Endstand Staffel D:

1.   3   6:0   Matthias Koschker

2.   2   4:3   Thomas Lange

3.   1   3:5   Fred Matzky

4.   0   1:6    Frank-Peter Dwars

Viertelfinale:

2:0   Rene Kasch – Thomas Lange (3:2 / 3:2)

2:0   Ronny Raatz – Marcus Mieckley (3:2 / 3:1)

2:0   Rene Maschke – Frank Scheyda (3:2 / 3:1)

2:1   Matthias Koschker – Louis Schenk (1:3 / 3:0 / 3:2)

Halbfinale 1 – 4:

2:1   Rene Kasch – Matthias Koschker (3:0 / 2:3 / 3:1)

2:1   Rene Maschke – Ronny Raatz (1:3 / 3:1 / 3:1)

Halbfinale 5 – 8

2:0   Louis Schenk – Thomas Lange   (3:1 / 3:2)

2:0   Marcus Mieckley – Frank Scheyda   (3:1 / 3:0)

Viertelfinale 9 – 18

2:1   Peter Matzky – Frank-Peter Dwars   (3:1 / 2:3 / 3:1)

2:0   Stefan Schenk – Andreas Aude   (3:0 / 3:0)

2:0   Daniel Groß – Michael Radmann   (3:1 / 3:0)

2:0   Diego Marzinke – Fred Matzky   (3:0 / 3:0)

Halbfinale 9 – 12

2:0   Stefan Schenk – Peter Matzky   (3:2 / 3:0)

2:0   Diego Marzinke – Daniel Groß   (3:1 / 3:1)

Halbfinale 13 – 16

2:0   Andreas Aude – Frank-Peter Dwars   (3:1 / 3:2)

2:0   Michael Radmann – Fred Matzky   (3:2 / 3:1)

Finale:

3:1   Rene Kasch – Rene Maschke (3:1 / 0:3 / 3:0 / 3:2)

Spiel um Platz 3:

2:0   Ronny Raatz – Matthias Koschker (3:1 / 3:1)

Spiel um Platz 5:

2:1   Louis Schenk – Marcus Mieckley (2:3 / 3:1 / 3.2)

Spiel um Platz 7:

2:1   Frank Scheyda – Thomas Lange (3:0 / 2:3 / 3:1)

Spiel um Platz 9:

2:1   Stefan Schenk – Diego Marzinke (0:3 / 3:2 / 3:0)

Spiel um Platz 11:

2:0   Daniel Groß – Peter Matzky (3:0 / 3:0)

Spiel um Platz 13:

2:0   Michael Radmann – Andreas Aude (3:0 / 3:2)

Spiel um Platz 15:

1:0   Fred Matzky – Frank-Peter Dwars (3:1)

Höchste Checkout:    Thomas Lange (126)

Bulleye-Shooter:    Marcus Mieckley (225)

Highscore-Shooter:    Ronny Raatz (737)

180 geworfen:    Daniel Groß (2), Rene Maschke, Andreas Aude, Marcus Mieckley

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