28.Spieltag / 25.05.2019 / 15.00 Uhr

3:3 (1:3)     Traktor Sarow – SV Rosenow

Traktor Sarow:

Strek – Baumann, Lange, Dudda, Thomann – Müller, Grimmberger, Rohde, Spierling – Hahn, Lorenz

Tore:

0:1  (02.min)   Wildauer

1:1  (08.min)   Grimmberger

1:2  (16.min)   Wildauer

1:3  (44.min)   Laatz

2:3  (79.min)   Hahn

3:3  (83.min)   Rohde

Schiedsrichter:

Erdmann / Kamenz, Schramm

Gelbe Karten:

Grimmberger (54.min/Foul), Dudda (66.min/Foul), Müller (70.min/UB)

So recht wussten die Sarower Traktoristen nicht, wie sie das 3:3 gegen den SV 46 Rosenow einordnen sollten. Punktgewinn, weil sie in der zweiten Hälfte nach einem 1:3 Rückstand noch zum Ausgleich oder etwas Enttäuschung weil trotz des Rückstandes und des Ausgleichs doch mehr drin war, da Rosenow in den letzten zwanzig Minuten in doppelter Unterzahl spielte.

Nach dem zweiten Platzverweis erzielte Stefan Rohde den Ausgleich, der Siegtreffer sollte nicht gelingen, weil den Sarowern den „letzten“ Paß zu früh spielte, statt geduldiger zu bleiben, es fehlte die nötige Ruhe auf einen besseren Moment zu warten. 

Die Rosenower brachten von Beginn an Hektik in die Partie, die sie permanent am Schiedsrichterkollektiv entluden und mit zwei gelb/roten Karten gegen Rostock (70.) und Streuling (75.) quittiert bekamen und damit lagen sie noch gut, Ismailov sah eigentlich auch zweimal gelb, durfte aber seltsamer Weise auf dem Platz bleiben und Dokter hätte sich nach einem üblen Foul nicht über Rot beschweren können.   

Zu einem gewissen Teil hatte das Schiedsrichterkollektiv die Hektik und ständigen Diskussionen, selbst zu zuschreiben, da Konsequenz und Linie nicht vorhanden waren. Diskussionen um gegebene und nicht gegebene Elfmeter, kuriose Abseitsentscheidungen und am Ende wohl Bedenken die Rosenower noch weiter zu dezimieren. 

Rosenow hatte mit Stürmer Wildauer einen Stürmer, den die Sarower in der Anfangsphase nicht unter Kontrolle bekamen. Schon seinen ersten Ball versenkte er, mit einem Haken ließ er Thomann stehen und traf mit Schuss ins kurze Eck zum 1:0 (2.), der durchaus haltbar war.

Grimmberger erzielte sechs Minuten später das 1:1, zunächst scheiterte er mit einem Elfmeter an Röpke, den Nachschuss schob er ein. Doch trotz des Treffers blieb Rosenow aktiver, sie waren zielstrebiger und klarer in ihren Aktionen.

Traktor bot im Mittelfeld viel zu große Lücken an, war bei Ballverlusten zu ungeordnet im Zentrum. Die Rosenower Angriffe liefen ohne Gegenwehr auf die Sarower Abwehr zu. So liefen sie in der 15.min in einen Konter, den erneut Wildauer nutzte, sein 2:1 war aber auch durchaus haltbar. Kräftig durchatmen mussten die Sarower in der 17.min als Strek einen Rosenower Schuss an den Pfosten lenkte. 

Offensiv kamen die Sarower ab der 20.Minuten besser auf Touren, kamen immer häufiger an und in die Rosenower Box. Lorenz probierte es selbst, statt zu spielen (21.), Grimmberger (21.) und Rohde (23.) ließen klare Chancen aus, ebenso Hahn (42.). Als der Ausgleich eine Frage der zeit schien, traf Laatz, der zwei Sarower versetzte, mit einem trocknen Schuss zum 1:3 (44.). 

Traktor kam gut aus der Pause, Lorenz (48.) und Grimmberger (49.) verpassten aber den Anschlusstreffer. Mit dem Tor zum 2:3 durch Mathis Hahn wurde es dann immer turbulenter. In der Folge des Treffers sah zunächst Rosteck gelb/rot, der Schiedsrichter mussten diesen die Ampelkarte aber zweimal zeigen, dass der den Platz verließ.

Nach einer Unbeherrschtheit musste Streuling in der 75.min vom Platz, kurz zuvor setzte Laatz einen schönen Heber aufs „Dach“ (72.). Traktors Sturmlauf wurde in der 83.min durch Rohde belohnt, nach Zuspiel von Lorenz erzielte er das 3:3.

Permanentes Abseitswinken von einem Schiedsrichter nahm in der Endphase Traktor noch einige Angriffe und ein Grimmberger Tor (81.). Letztlich kann und muss Traktor mit dem Punkt zufrieden sein. 

 

 

 

 


 

13.Spieltag / 10.11.2018 / 13.00 Uhr

4:5 (0:3)     SV Rosenow – Traktor Sarow

Traktor Sarow:

Strek – Baumann, Lange, Engelmann, G.Kellmann – Dudda, Ladwig, Müller (ab 80.min König), Thomann (ab 70.min Spierling) – Hahn, Lorenz

Tore:

1:0  (05.min)   Stegemann

2:0  (22.min)   Wildauer

3:0  (42.min)   Laatz

3:1  (47.min)   Lorenz

3:2  (50.min)   Lorenz

3:3  (58.min)   Dudda

3:4  (66.min)   Lorenz

4:4  (70.min)   Wildauer

4:5  (90.min)   Dudda

Schiedsrichter:

Stüber / Sonnenberg, Hilker

Gelbe Karten:

Engelmann (32.min), Baumann (84.min)

……  Bilder vom Spiel  ……

……  Ergebnisse und Tabelle  ……

Erst pfui, dann hui. Als die Sarower Männer im Auswärtsspiel beim SV Rosenow in die Halbzeitkabine gingen und die Traktoristen ein 0:3 mit auf dem Weg nahmen, glaubten die Zuschauer, zumindest die Rosenower, das „Ding“ wäre gelaufen. Als beide Teams knapp eine Stunde später, den selben Weg nahmen, lachten die Sarower. In einer turbulenten zweiten Hälfte drehten die Sarower mit einer tollen Moral noch die Partie und gewannen noch mit 5:4. Das „Sahnehäubchen“ sparte sich Traktor in Person von Janos Dudda für die Nachspielzeit auf, seinen Freistoss zum Siegtreffer zirkelte er in den Winkel. Vergessen war damit die teilweise katastrophale erste Hälfte, in der den Sarowern nichts, aber auch nichts gelang. Mit nunmehr 14 Punkten kletterte Traktor in der Tabelle auf Platz acht.

Vorne pressen, aggressiv, energisch in die Zweikämpfen gehen, mutig nach vorn spielen, selbst das Spiel konzentriert und fokussiert bestimmen – all das nahmen sich die Sarower vor, so wollten sie beim SV Rosenow auftreten. Der Plan ist das eine, die Umsetzung eine andere, denn Traktor fand im ersten Abschnitt überhaupt keine Bindung zum Spiel, liefen Ball und Gegner immer ein, zwei Schritt hinterher. Passivität und Fehler nutzten die Rosenower zu einer 3:0 Pausenführung nach Treffern von Stegemann (5.), Wildauer (22.) und Laatz (42.). Bei einem Lattentreffer (10.) hatte Traktor noch Glück, sie hätten zum Pausenpfiff noch höher zurück liegen können. Fehlanzeige auf Sarower Seite in Puncto eigene Offensivaktionen, Ansätze gab es durchaus, aber den Pässen in die Spitze fehlte die Präzision. Das Hauptproblem war aber das zu langsame, behäbige Umschaltspiel, nach vorn brachte Traktor zu wenig Spieler vor dem Ball, so waren die Stürmer Hahn und Lorenz zu sehr auf sich allein gestellt.

Das Comeback der Sarower mit Wiederanpfiff war dann aber um so furioser. Die Wende leitete Moritz Lorenz mit seinem herrlichen Weitschusstor zum 1:3 (47.) ein, der später kaum noch zu stoppen war. Drei Minuten später traf er zum 2:3 und beim 3:3 von Janos Dudda (58.) legte er uneigennützig quer. Vor dem Ausgleich war es aber Keeper Jannik Strek, der mit zwei erstklassigen Paraden gegen Wildauer (54.) und Laatz (57.) die Sarower vor dem vierten Gegentor bewahrte und so erheblichen Anteil am letztlichen Sieg haben sollte. Mit seinem neunten Saisontor brachte Moritz Lorenz die Sarower in der 66.min in Führung, nach Zuspiel von Christian Baumann blieb er vor dem Tor abgezockt. Die 46er schlugen aber umgehend zurück, mit einem platzierten Flachschuss machte Wildauer das 4:4 (70.min). Ehe sich Janos Dudda in der Nachspielzeit den Ball zurecht und diesen traumhaft in den Knick „schweißte“, hatte Mathis Hahn noch zwei erstklassige Chancen (86./88.), beide male scheiterte er am Rosenower Keeper Röpke. 

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