11.Spieltag / 31.10.2018 / 13.00 Uhr

6:4 (5:3)   SV B/W Tutow – Traktor Sarow 

Traktor Sarow:

Strek – G.Kellmann, Engelmann, T.Kellmann, Baumann – Dudda, Ladwig, Müller (ab 467.min König), Spierling (ab 70.min Tamm) – Hahn, Lorenz

Tore:

1:0  (02.min)   Märtin

2:0  (04.min)   Mayer

3:0  (07.min)   Mayer

3:1  (18.min)   Lorenz

4:1  (22.min)   Felgenhauer / 11m

4:2  (25.min)   Hahn

4:3  (30.min)   Dudda / 11m

5:3  (37.min)   Felgenhauer

6:3  (68.min)   Theunert

6:4  (83.min)   Hahn

Gelbe Karten:

Engelmann (23.min/UB), Baumann (52.min/Foul), König (55.min/UB)

Gelb/Rote Karte:

König (91.min/UB)

Schiedsrichter:

Richter / Teschner, Teschner

 

……  Bilder vom Spiel  ……

……  Ergebnisse und Tabelle ……

Die Zuschauer sind beim Ligaspiel zwischen Blau/Weiß Tutow und Traktor Sarow voll auf ihre Kosten gekommen, sahen sie doch 10 Tore beim 6:4 Sieg der Tutower. Beiden Trainer hingegen dürfte das Defensivverhalten ihrer Mannschaften alles andere als gefallen haben, teilweise glich es einem Tag der offenen Tür und Einladungen wurden dankend angenommen.

Als Paul Mayer in der siebten Minute das 3:0 für Tutow machte, konnte man schlimmes für Traktor befürchten, doch nach völlig katastrophalen, verschlafenen ersten zehn Minuten rappelten sich die Sarower wieder, kämpften und spielten sich wieder mit einer tollen Moral in die Partie. Spätestens beim 4:3 Anschlußtreffer war das Spiel wieder offen, letztlich gewannen die Tutow aber völlig verdient.

Das Fehlen von Kapitän Thomas Lange und Mario Grimmberger war bei den Sarowern deutlich zu spüren. 

Die gute Szene von Moritz Lorenz, der leider seine gut freigespielte Position im Strafraum nach 30 Sekunden nicht nutzen konnte, erwies sich nur als „Strohfeuer“, den defensiv waren die Sarower weder gedanklich noch körperlich auf dem Platz. Zunächst nutzte Märtin (2.) die völlig Unsortiertheit der Sarower Abwehr. Ähnlich sah es beim 2:0 (4.)bzw. 3:0 (7.), beide Treffer erzielte Paul Mayer aus, weder Torschütze noch Paßgeber störte Traktor, oder setzte sie unter Druck, jegliche Konsequenz in den Zweikämpfen fehlte ebenso wie Körpersprache – und spannung. 

Traktor rappelte sich langsam und fand in einer alles andere als sicheren Tutower Innenverteidigung Lücken und Räume, die speziell Janos Dudda ein ums andere mal mit klugen Pässen anspielte. So in der 18.min beim 3:1 von Moritz Lorenz, Traktor war wieder im Spiel und steckte auch den zweifelhaften Elfmeter der Tutower weg, Felgenhauer nahm freilich das Geschenk zum 4:1 (22.) an. Beim Kontertor zum 4:2 (25.) von Mathis Hahn ging der Assist erneut an Dudda, beim 4:3 (30.) war er selbst erfolgreich per Foulstrafstoß, Keeper Raatz hatte zuvor Müller von den beinen geholt. Vielleicht wäre bei Traktor auch noch mehr gegangen, gute Ansätze waren mehrmals da, hätte man es Felgenhauer bei seinem 10.Saisontor zum 5:3 (37.) nicht zu leicht gemacht, abermals stimmte bei Traktor die Zuordnung nicht. Ronny Raatz hatte zwei Minuten später eine Riesenchance die Führung auszubauen. 

Beide Trainer reagierten auf das „offene Scheunentor“, das Spektakel mit permanenten Strafraumszenen auf beiden Seiten war beendet. Die Tutower kontrollierten die Partie, brachten mit den eingewechselten Schubert und Theunert richtig Offensivqualität auf den Platz und bei Kontern fehlte Traktor jetzt die letzte Genauigkeit und Zweikampfstärke. Mit viel Mühe und Einsatz verteidigten die Sarower die Angriff der Blau/Weißen, bekam zum „Blocken“ immer noch rechtzeitig einen Fuß rein, bei einer Märtin Chancen hatten sie allerdings Dusel (57.). Ebenso beim Pfostentreffer   von Schubert (75.), da stand es aber schon 6:3 , nach dem Treffer von Theunert (68.). Drei Aufreger hatte die letzte Viertelstunde noch, die Latte verhinderte eine klasse Tor vom Sarower Lorenz (80.), das 6:4 von Hahn (83.) bereitete er klasse vor, zudem holte sich der einigewechselte König eine unnötige Ampelkarte nach einer Unsportlichkeit ab. 

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