21.Spieltag / 06.04.2019 / 14.00 Uhr

3:0 (0:0)   SV Chemnitz – SV Traktor Sarow 

Traktor Sarow:

Strek – G.Kellmann, Lange, Engelmann (ab 14.min Thomann), T.Kellmann (ab 70.min Olschewski) – Dudda, M.Hahn, Tamm, Baumann – Müller, Lorenz

Tore:

1:0  (49.min)   Meyer

2:0  (61.min)   Lindenberg

3:0  863.min)   Meyer

Schiedsrichter:

Erdmann / Ribbach, Diedrich

Gelbe Karte:

Hahn (28.min/Foul)

Nach der guten Leistung, zumindest im kämpferischen Bereich, zeigten die Sarower Traktor Kicker in Chemnitz ihr anderes Gesicht, wieder einmal. Von den Grundtugenden, die man von einem Spiel bei einer Spitzenmannschaft erwarten kann und muss, zeigte Traktor bis auf ein paar Ansätze nichts. All dass, was die Traktor Truppe gegen Völschow auszeichnete, Einsatz, Kampf und läuferische Bereitschaft ließen sie beim SV Chemnitz vermissen und unterlagen völlig zu Recht mit 0:3.

Im Verlaufe der gesamte Partie fand Traktor nie zu einen Ordnung mit oder gegen den Ball, die Mannschaft agierte kopflos, die Führungsspieler blieben blass, schafften keine Struktur, gaben dem Spiel keine Linie. 

Die schlechten Platzverhältnisse erschwerten es beiden Teams, den Ball ordentlich „laufen“ zu lassen, Chemnitz arrangierte sich damit aber wesentlich besser, während sie am und mit dem Ball ruhiger, abgeklärter agierten, war Traktors Spiel zu fehlerhaft. Vorn kamen kaum Bälle an, richtig gefährlich wurde Traktor selten. Chemnitz riss spielerisch in der ersten Hälfte auch keine „Bäume“ aus, aber sie waren läuferisch klar und deutlich besser und das reichte gegen eine völlig uninspirierte Sarower Mannschaft aus. 

In der ersten Hälfte gelang es den Sarowern noch, trotz aller offensiven Schwächen, in der Defensive ordentlich zu stehen. Das Innenverteidiger Marco Engelmann schon früh (14.min) verletzungsbedingt raus muss wurde zum Handicap, auch das sich Thomas Kellmann noch in Hälfte eins verletzte und später (70.min) ausgewechselt werden musste. Die Chemnitzer hatten drei gute Szenen im ersten Durchgang (6./15./41.), bei der Chance von Wolff (41.) hielt Strek richtig stark. 

Vier Minuten nach dem Wechsel nahm die Sarower Niederlage ihren Lauf, nach einem halbherzigen Klärungsversuch, köpfte Meyer eine Flanke von der linken Seite am zweiten Pfosten sehenswert ein. Bei Traktor war der Stecker gezogen, Chemnitz bestimmte von nun an die Partie nach Belieben, bei harm – und ideenlosen Sarowern gab es nur noch Stückwerk. Mit einem Doppelschlag machten Lindenberg (61.) und Meyer (63.) mit ihren Treffen endgültig alles klar und der SVC hätte am Ende noch höher gewinnen können.  

 

 


 

6.Spieltag / 29.09.2018 / 15.00 Uhr

0:3 (0:2)     Traktor Sarow – SV 1950 Chemnitz

Traktor Sarow:

Sudos – Schlegel, Lange, Dudda, T.Kellmann – Grimmberger, Rohde, Baumann (ab 76.min Müller), Thomann (ab 46.min Mohns) – Hahn, Lorenz

Tore:

0:1  (16.min)   Wolff

0:2  (21.min)   Meyer

0:3  (75.min)   Herrmann

Gelbe Karten:

Schiedsrichter:

Muchow / Klietz, Muchow

Den erhofften Befreiungsschlag im Heimspiel gegen den SV 1950 Chemnitz verpassten die Sarower Traktorkicker. Die 50er nahmen nach ihrem 3:0 Auswärtssieg die drei Punkte mit und ließen die Traktoristen etwas ratlos, die Sarower wollten mit einem Sieg in der Tabelle vorbei an Chemnitz,  und auf dem vorletzten Tabellenplatz zurück. Der SVC war in seinem Spiel durchdachter, cleverer und ballsicherer. Dazu hatten sie in ihren „Spiritus Rector“ Rico Herrmann den besten Mann auf dem Platz, der das Spiel seiner Mannschaft spielerisch und verbal lenkte und leitete, bei Traktor vermisste man so einen „Anführer“. In ihrer besten Phase verpasste die Sarower nach einem 0:2 Rückstand, den möglichen Anschlußtreffer, kassierte stattdessen das 0:3, auch das war, wie Treffer eins und zwei, ein Kontertor.

Den ersten torgefährlichen Akzent setzten die Gäste, die in ihrer Spielanlage reifer waren, in der 13.min. Das Sarower Spiel war zu unruhig, fehlerhaft, dazu bekamen sie im Mittelfeld keinen Zugriff auf die Chemnitzer, boten den Gästen speziell im Zentrum zu große Lücken. Diesen nutzen sie in der  16.min zur Führung, nach einem Einwurf in der eigenen Hälfte, wurde Herrmann zu spät angegriffen, der leitete den Konter, den Wolff zum 0:1 abschloß, mit einem herrlichen Pass in die Tiefe ein. Der Treffer hatte Wirkung, Traktor gab den eigenen Ballbesitz zu einfach her, hatte Glück in der 20.min nicht das zweite Tor zu fangen, was dann aber nur eine Minute später folgte. Nach einem Ballverlust in der Chemnitzer Hälfte, ging der Konter den Meyer zum 2:0 versenkte, zu schnell für die Sarower. Erst in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte fand Traktor zum eigenen Spiel und das kam ziemlich simpel zu Stande, die Traktoristen waren jetzt in den Zweikämpfen, gewannen diese in der Mehrzahl und am Ball senkte man die Fehlerquote. Moritz Lorenz hatte in der 40.min eine richtig gute Chance auf den Anschlußtreffer, doch er verzog knapp.

In der zweiten Hälfte stellte Traktor von Viererkette auf Dreierkette um, spielte in der Abwehr riskoreich Mann gegen Mann, hatte aber so im Mittelfeld einen Spieler mehr, was sich bemerkbar machte. Denn jetzt waren es die Sarower, die druckvoller und energischer auftraten, doch was sich bis zur Chemnitzer „Box“ oftmals gut anließ, kam nicht in den gefährlichen Abschluss. Dem finalen Pass fehlte es an Ideen, Mitteln und Genauigkeit, Standards in der gefährlichen Zone ließen die 50er auch nicht zu. Zwar hatten die Chemnitzer in der zweiten Hälfte deutlich weniger Offensivaktionen, wenn dann waren sie aber richtig gefährlich (57./71.). Mit einem „Sahnetor“ sorgte dann Herrmann für die Entscheidung, nach einem Abwehrpatzer „stiefelte“ er ab der Mittellinie los und ließ Sudos mit einem „Chip“ keine Chance. 

Nächsten Sonnabend empfängt Traktor den Tabellenletzten und Aufsteiger G/W Teetzleben, die in Tutow eine herbe 0:11 Klatsche kassierten, da muss dann unbedingt ein Sieg her.

……  Bilder vom Spiel  ……

……  Ergebnisse und Tabelle  ……

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