20.Spieltag / 30.03.2019 / 14.00 Uhr

2:2 (1:0)   SV Traktor Sarow – Sturmvogel Völschow

Traktor Sarow:

Strek – Baumann, Engelmann, T.Kellmann, G.Kellmann – Dudda, Grimmberger, Tamm, Olschewski – Hahn, Müller

Tore:

1:0  (40.min)   Müller

1:1  (53.min)   Lewerenz

2:1  (54.min)   Müller

2:2  (72.min)   Lein

Schiedsrichter:

Muchow / Muchow, Muchow

Gelbe Karte:

Grimmberger (15.min/Foul), Dudda (43.min/Foul), Engelmann (90.min/Zeitspiel)

Als der Schiedsrichter die siebenminütige Nachspielzeit abpfiff, jubelte die eine Seite (Sarow), die andere Seite (Völschow) war nach dem 2:2 zwar Tabellenführer der KOL, zumindest für einen Tag, doch deren Jubel hielt sich aber in Grenzen. Einige Spieler der Völschower fanden sich „Shake-Hands“ ein, andere gingen enttäuscht vom Feld. Traktor punktete überraschend gegen den Aufstiegsaspiranten, die es verpassten die Tabellenführung komplett zu übernehmen, da Konkurrent Zarnekow gegen Plasten am Sonntag auch nicht über ein Remis hinaus kam. 

Aus Sarower Sicht war der Punktgewinn gegen Völschow schon ein wenig glücklich, doch die Sturmvögel betrieben Chancenwucher und taten sich mit zunehmender Spieldauer gegen richtig bissige Traktoristen, die zweimal in Führung lagen, schwer. Traktor verdiente sich letztlich den Punkt, da sie neben dem Kampf auch das nötige Spielglück auf ihrer Seite hatten. 

Bestbesetzung konnten beide Teams nicht aufbieten, bei Traktor fehlten unter anderem Lange und Lorenz, bei Völschow Buck und Schramm. Die Sarower wollten sich vor allem für ihren schwachen Auftritt in Reinberg rehabilitieren, kämpferisch sahen die knapp 80 Zuschauer auch eine völlig veränderte Sarower Mannschaft, spielerisch konnte Traktor aber nur wenige Highlights setzten. 

Traktor zwang Völschow in die Zweikämpfe, die Partie wurde Stück für Stück unruhiger, emotionaler, hitziger, es gab viele Diskussionen und Unterbrechungen, die eher den Sarowern ins Konzept passten. Die Völschower rieben sich auch zum Teil untereinander auf, vielleicht lag es am Druck des „Gewinnen müssen“.

Wahrscheinlich hätte die Partie auch einen anderen Verlauf genommen, wenn Völschows Renner eine seiner beiden Riesenchancen (6./8.) genutzt oder bei einem richtig guten Konter auf den Querpaß verzichtet (44.) hätte. Stöwesand (12.), Marx (20.) und Lewerenz (28.) hatten weitere Möglichkeiten. Die Führung der Sarower fiel praktisch aus dem Nichts, offensiv trat Traktor bis zur 40.min nur bei einem Hahn Schuss (29.) in Erscheinung. Was Traktor nicht schaffte, machten die Völschow, einen Schuss von Müller fälschte Berndt ins eigene Tor ab.  

Völschow begann die zweite Hälfte richtig druckvoll, Traktor hatte Mühe die Defensive zu sortieren. Mit einem klasse Solo, bei dem Lewerenz gleich mehrere Sarower austanzte, machte er für Völschow den Ausgleich (53.). Doch der Jubel war kaum verklungen, da jubelten die Sarower über die erneute Führung. Youngster Hendrik Müller setzte sich in einer Eins-zu-Eins-Situation stark gegen Völschows Routinier Ahrendt durch und behielt auch vor dem Tor die Übersicht (54.). 

Völschow rannte nun gegen tiefstehende Sarower permanent an, kam auch zu Abschlüssen, verzettelte sich aber auch häufig und mit zunehmender Spieldauer wurde ihr Passspiel auch ungenauer. Der Schiedsrichter musste häufig die Gemüter beruhigen, emotional ging es weiter hoch her. Wie das 1:0 der Sarower war auch der Völschower Ausgleich zum 2:2 eine „Duseltor“, unbedingt gefährlich sah es nicht uns, es war auch nicht unbedingt eine Chance, aber Lein spitzelte am  den Ball zum 2:2 (72.) ins Tor. Völschow wollte den Sieg, so richtig Gefährliches gelang ihnen aber nichts mehr, Traktor verteidigte mit allem was sie hatten den Punkt.

 

 


 

5.Spieltag / 23.09.2018 / 14.00 Uhr

2:0 (1:0)     Sturmvogel Völschow – Traktor Sarow

Traktor Sarow:

Sudos – Schlegel, Lange, Kellmann, Grimmberger, Rohde, Strek, Mohns,, Baumann, Hahn, Lorenz

Tore:

1:0  (06.min)  Renner

2:0  (76.min)  Buck

Schiedsrichter:

Woyanowski / Hoth, Hilker

Gelbe Karte:

Kellmann (46.min/Foul), Strek (72.min/Foul)

……  Bilder vom Spiel  ……

……  Ergebnisse und Tabelle  ……

Mit 0:2 verloren die Sarower Männer bei Sturmvogel Völschow. Nach dem Spiel haderten die Traktoristen mit ihrer Chancenverwertung, denn ein Punktgewinn war für die Sarower allemal drin, dass sah auch Völschows Coach Peter Marzak so. Für „Fußballfeinschmecker“ war die Partie nichts, sie lebte vom Kampf und hohen Einsatz beider Teams und hatte viele Zweikämpfe zu bieten. Beeinflusst wurde das Spiel aber von den katastrophalen Platzverhältnissen, die es beiden Mannschaften richtig schwer machten, auch das spielentscheidende 2:0 von Justin Buck (76.min) war den Platzverhältnissen geschuldet. In Völschow präsentierte ein ersatzgeschwächte, aber mutige und couragierte Sarower Mannerschaft, die Völschow auf Augenhöhe begegnete, es aber verpasste aus ihren klaren Chancen zahlenmäßiges auf der Anzeigetafel zu schaffen. 

Kurzfristig fiel bei Traktor mit Janos Dudda, Brian Thomann, Moritz Mattulat und Hendrik Müller gleich vier Spieler aus. Offensives draufgehen war diesmal die Sarower Taktik und das tat sie mehr als ordentlich und auch wenn Traktor am Ende mit leeren Händen dastand, können sie aus dieser Partie viel mitnehmen. 

Das Eckenverhältnis (7:0) und die Torschüsse (20:11) sprachen für die Völschower, die Spielverhältnisse spiegelt dies nicht wieder, vorallem weil die Sarower sich von Beginn an in den Zweikämpfen bissig zeigten, früh pressten und damit die Völschower oft zu langen Bällen zwangen.

Bereits nach fünf Minuten hätten die Sarower in Führung gehen müssen, Stefan Rohde steckte auf Moritz Lorenz durch, der aus knapp 8m an Völschows Keeper Junk scheiterte. Das 1:0 der Völschower fiel knapp 60 Sekunden später und war eigentlich nicht mal eine Chance, das lange Bein von Andre Renner war auch eigentlich kein richtiger Schuss, dennoch bugsierte er den Ball Richtung Tor und erwischt Keeper Sudos auf dem falschen Fuß. Völschow hatte einige Abschlüsse, doch so richtig zwingend und richtig torgefährlich waren die Aktionen von Schramm (18./34.), Lein (20.), Femmer (40./43.) nicht. Die vom Sarower Stefan Rohde schon, diesmal steckte Grimmberger den Ball durch die Schnittstelle, doch der Platz verhinderte den Ausgleich, statt wie angedacht mit der Innenseite, traf Rohde eher den Ball mit dem Schienbein und der Ball ging am langen Pfosten vorbei (35.).

Völschow kam besser aus der Pause, Ahrendt (50.) hatte eine gute Szene, den ersten Hochkaräter hatte aber wieder Traktor, mit einer sensationelle Parade bewahrte Junk seine Mannschaft bei einer erstklassigen Chance von Mathis Hahn vor dem Ausgleich (54.). Völschow hatte in der zweiten Hälfte mehr Ballbesitz, den richtigen Weg in die Sarower „Box“ um sich klare Chancen herauszuspielen fanden sie nicht oft, sie hatten Standards und einige Halbchancen bei Schußversuchen. Das das Spiel letztlich durch einen Platzfehler entschieden wurde, denn der Schuss von Buck zum 2:0 war eher harmlos (76.), wurde für die Sarower richtig bitter, für ihren couragierten Auftritt belohnten sie sich nicht. Drei Minute vor dem Ende hatte Hahn erneut eine Riesenchance, er verzog denkbar knapp, auch das passte dann irgendwie zum Spiel.

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