44.Sarower AH Turnier / STB Jörg Stromberg Cup 2019

„Endlich“ werden sich die Alten Herren des Demminer SV 91 gedacht haben, „endlich“ können wir auch in Sarow gewinnen. Nach gefühlten zwölf zweiten Plätzen in den letzten zehn Jahren, gingen bei der 44.Auflage des Sarower Traditionsturniers Wanderpokal und Siegerpokal in die Demminer Vitrinen.
 
Der STB Jörg Stromberg – Cup 2019 war ein enges Turnier, in der neben dem DSV noch drei weitere Teams sich Hoffnungen auf den Turniersieg machen konnten, doch sowohl der Titelverteidiger SV Rambin, die zweite Mannschaft der SG Sarow/Pentz als auch der Greifswalder SV Puls ließen ihre Matchbälle aus bzw. liegen.
 
Elf der 21 Spiele endeten mit einem Tor Differenz, dazu gab es vier Punkteteilungen. Die souveränen Leistungen der beiden Schiedsrichter Sebastian Raatz und Fabian Marx rundeten das gelungene Turnier in der „neuen-alten“ Sarower Halle ab.
 
Das die Demminer bei ihrem Triumph auch ein klein wenig von den Patzern der Konkurrenz profitierten ist letztlich unerheblich, sie sammelten die meisten Punkte (12) in ihren sechs Spielen und gewannen somit verdient, auch weil sie als einziges Team im Turnierverlauf ungeschlagen blieben.
 
Etwas zittern mussten sie aber schon, denn vor ihrem 0:0 im letzten Spiel gegen B/W Gültz, ließ die SG Sarow/Pentz II ihren zweiten „Matchball“ beim 0:1 gegen die SG Groß Quassow aus. Bei einem Sieg hätte die SG II ebenfalls zwölf Punkte gehabt und hätte den Druck auf den DSV erhöht nun gegen Gültz unbedingt gewinnen zu müssen.
 
Die Gültzer erwiesen sich nämlich im gesamten Turnier als sehr zäher, sperriger Gegner, die allen anderen Teams das Leben richtig schwer machten mit ihrer starken Defensive. Nur gegen Puls Greifswald verlor Gültz (0:1), ansonsten spielten sie viermal Remis und gewannen gegen die SG II (1:0), was ein schmerzlicher Punktverlust für die SG werden sollte.
 
Der DSV mühte sich zu einem torlosen Remis gegen Gültz und musste nun auf Schützenhilfe vom SV Rambin hoffen, das die nicht mit zwei Toren Unterschied gegen Puls verlieren. Die Hypothek erwies sich als zu schwer für die Pulser, die zwar alles versuchten, sich aber starken Rambiner mit 0:2 beugen mussten.
 
Mit einem 1:0 gegen Greifswald startete der DSV ins Turnier, gegen Quassow mussten sie sich mit einem 1:1 zufrieden geben, vor ihrem 0:0 gegen Rambin, holten sie sich noch einen sicheren 3:0 Sieg gegen die SG Sarow/Pentz I. Etwas glücklich war das 1:0 gegen die SG II, die Sarow/Pentzer verpassten hier nicht nur gute Chancen, sondern auch ihren ersten „Matchball“. Prunkstück beim DSV war ihre Defensive, nur ein Gegentreffer in ihren 72 Spielminuten sind schon eine starke, überragende Hausnummer.
 
Titelverteidiger SV Rambin wurde mit elf Punkten Zweiter, den möglichen Turniersieg ließen sie aber beim 1:1 gegen Gültz liegen. Zu Beginn des Turniers agierten die Rambiner auf der Platte zu überehrgeizig, was ihnen Sympathiepunkte kostete, „Austeilen und Einstecken“ hielten sich bei den Rüganern nicht unbedingt die Waage.
 
Nach Siegen gegen die SG I (7:0), Rambin (2:1) und Greifwald (2:1) hatte die SG II neun Punkte auf dem Konto, beim 0:2 ließen sie sich von Gültz auskontern, das 0:1 gegen den DSV war ärgerlich, wie bitter, auch weil der Demminer Siegtreffer in der letzten Minute fiel, aber völlig unnötig war das 0:1 gegen Quassow, Riesenchancen auf der einen Seite und der Gegentreffer Sekunden vor dem Ende auf der anderen Seite – da blieb nur Platz drei.
 
Als die Pulser nach ihren ersten drei Spielen gegen Demmin (0:1), Gültz (1:0)und SG II (1:2) nur drei Punkte hatten, schienen die Chancen auf den Turniersieg eigentlich auf Null gesunken, doch nach den Erfolgen gegen Quassow (3:2) und SG I (3:0) war die Tür wieder offen.
 
Für Quassow (8 Punkte) und Gültz (7) wäre durchaus auch Podest drin gewesen, es lag bei beiden ein Stück weit an der Chancenverwertung.
 
Die SG I kam über die Rolle des Punktelieferanten nicht hinaus, mit der Chancenverwertung standen sie gewaltig auf „Kriegsfuß“.
 
Torschützenkönig des Turniers wurde Thomas Kellmann (SG II), der stellvertretend für Sponsor Jörg Stromberg die Siegerehrung übernahm, im Stechen setzte er sich gegen Stefan Spierling (SG II) und Roman Bredlow (Greifswald) durch, alle drei hatten jeweils vier Treffer. Dirk Paegelow von der SG Groß Quassow wurde als bester Torwart ausgezeichnet.

Endstand 44.Sarower AH Turnier / STB Jörg Stromberg Cup

1.   12   06:01   Demminer SV 91

2.   11   05:03   SV Rambin

3.   09   11:04   SG Sarow/Pentz I

4.   09   08:06   Greifswalder SV Puls

5.   08   06:06   SG Groß Quassow

6.   07   04:03   SG Blau/Weiß Gültz

7.   01   02:17   SG Sarow/Pentz I

……  alle Bilder vom Turnier  …..

 

43.Sarower AH Turnier / STB Jörg Stromberg Cup 2019

Am Ende machte Turnierneuling SV Rambin das Rennen, sie gewannen das Finale des STB Stromberg-Cup, dem 43.Sarower Alte Herrenturnier mit 3:1 gegen den Demminer SV 91. Für die Demminer, die ein Topturnier spielten aber im Finale nicht ihren Toplevel abrufen konnten, reichte es wieder mal nicht. Rambin und der DSV waren die beiden besten Teams des Turniers, die sich bereits in der Vorrunde gegenüberstanden (1:1) und für viele sich folgerichtig im Finale wieder trafen.

Auch bei den Einzelehrungen sahnten beide Teams ab. Herny Grieger vom DSV wurde zum besten Spieler, der Rambiner Danilo Schröder zum besten Torwart gewählt. Der Torschützenkönig musste im Stechen zwischen Eric Meinke (DSV) und Frank Baumann (Rambin) ermittelt werden, beiden hatten sieben Treffer erzielt. Vom Punkte gewann dann Eric Meinke.

Richtig eng war es in beiden Staffeln um die Halbfinalplätze. In Staffel 1 musste das Torverhältnis zwischen Demmin, Rambin und Titelverteidiger SG Sarow/Pentz entscheiden. Bei je 8 Punkten, hatte der Titelverteidiger im letzten Vorrundenspiel die Chance, den SV Rambin noch abzufangen. Ein Sieg mit vier Toren gegen den SC Neubrandenburg musste her. Die Hürde war zu hoch, die SG gewann, aber nur mit 2:1. Die Sg haderte etwas mit dem 3:3 gegen Rambin, als die SG mit 3:2 führte, aber den unnötigen Ausgleich kassierte. Der DSV hatte das beste Torverhältnis (+8), gegen die SG (0:0) und Rambin (1:1) spielten sie unentschieden, gegen B/W Gültz (4:0) und den SC Neubrandenburg (5:1) gewannen sie. Der SCN wurde Vierter, Gültz blieb in der Vorrunde ohne Punkt.

Auch in Staffel 2 war das Torverhältnis nicht auf Seiten des Gastgebers, mit vier Punkten und 2:3 Toren musste die SG II den Greifswalder SV Puls den Vortritt lassen, die ebenfalls vier Punkte hatten, aber ein 2:2 in den Toren. Dabei lag das Halbfinalticket durchaus schon in Sichtweite. In ihrem letzten Vorrundenspiel gegen den Stavenhagener SV brauchte die SG II einen Sieg mit zwei Toren Differenz, um Punkt – und torgleich mit Puls zu sein, dann hätte es ein „Shoutout“ geben müssen, bei einem Sieg mit drei Toren Differenz hätte die SG II das Halbfinalticket ohne Umweg vom Tisch gezogen. Doch das 2:1 war letztlich zu wenig, es blieb das Spiel um Platz 5 gegen die erste Mannschaft der SG. Den Gruppensieg holte sich die Loitzer Eintracht, die einen starken Eindruck hinterließen und schon nach den Siegen gegen Stavenhagen (3:0) und SG II (2:0) das Halbfinale sicher hatten. In Staffel zwei spielten nach der Absagen vom FSV Altenkirchen nur vier Mannschaften.

Im ersten Halbfinale gewann der DSV gegen Puls mit 2:1, der Anschlusstreffer der Greifswalder kam zu spät, um das Spiel noch mal drehen zu können. Rambin zog durch ein knappes 1:0 gegen Loitz ins Finale.

Stavenhagen wurde Siebter, Gültz Achter und Stavenhagener Neunter. Im vereinsinternen Duell gewann die SG Sarow/Pentz I mit 2:1 gegen ihre Zweite. Als es im kleinen Finale zwischen Puls und Loitz beim Stand von 1:1 vieles auf ein Siebenmeterschiessen hindeutete, war sich Pulser Christian „Kreisel“ Schulz nicht zu schade die Pike rauszuholen und für den 2:1 Endstand zu sorgen.

Der SV Traktor Sarow bedankt sich bei Sponsor Jörg Stromberg vom Steuerbüro Stromberg (Demmin) für die finanzielle Unterstützung, bei den Schiedsrichtern Stefan Marzak und Fabian Marx und bei Steve Müller, der im Kampfgericht half.

……  Bilder vom Turnier  ……

43.Sarower Alte Herrenturnier / Stromberg-Cup

SG Sarow/Pentz I:

Jens Hahn – Janos Dudda, Thomas Teske, Christian Neubert, Stefan Spierling, Christian Baumann

Spiele:

0:0   SG Sarow/Pentz – Demminer SV 91

2:3   SG Sarow/Pentz – SG B/W Gültz   (Tore: Dudda, Teske (2))

3:3   SG Sarow/Pentz – SV Rambin   (Tore: Neubert, Spierling, Teske)

2:1   SG Sarow/Pentz – SC Neubrandenburg   (Tore: Teske (2))

Endstand Staffel 1:

1   08   10:02   Demminer SV 91

2   08   11:06   SV Rambin

3   08   08:06   SG Sarow/Pentz I

4   03   06:11   SC Neubrandenburg

5   00   05:15   SG Blau/Weiß Gültz

SG Sarow/Pentz II:

Berthold Muth – Rene Muth, Martin Wegner, Dirk Schwank, Dirk Neumann, Jens Löwner

Spiele:

0:0   SG Sarow/Pentz II – Greifswalder SV Puls

0:2   SG Sarow/Pentz II – Loitzer Eintracht

2:1   SG Sarow/Pentz II – Stavenhagener SV   (Tore: Wegner, Löwner)

Endstand Staffel 2:

1.   06   05:01   Loitzer Eintracht

2.   04   02:02   Greifswalder SV Puls

3.   04   02:03   SG Sarow/Pentz II

4.   03   03:06   Stavenhagener SV

Halbfinale

2:1   Demminer SV 91 – Greifswalder SV Puls

0:1   Loitzer Eintracht – SV Rambin

Spiele um Plätz 7-9:

2:2   SG B/W Gültz – Stavenhagener SV

3:0   SC Neubrandenburg – Stavenhagener SV

2:1   SC Neubrandenburg – SG B/W Gültz

Spiel um Platz 5:

2:1   SG Sarow/Pentz I – SG Sarow/Pentz II

Spiel um Platz 3:

2:1   Greifswalder SV Puls – Loitzer Eintracht

Spiel um Platz 1:

1:3   Demminer SV 91 – SV Rambin

Bester Spieler:   Henry Grieger (DSV 91)

Bester Torwart:   Danilo Schröder (Rambin)

Torschützenkönig:   Eric Meinke (DSV 91)

Schiedsrichter:   Stefan Marzak, Fabian Marx

Siegerfoto

1.Platz 1

2.Platz

3.Platz

4.Platz

5.Platz - Kopie

6.Platz - Kopie

7.Platz

8.Platz

Bester Spieler

Bester TS

Bester TW

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