Am Ende waren es nur magere zwei Punkte, die der D-Jugendmannschaft am Erreichen der Goldstaffel für die Rückrunde fehlten.

19 Punkte sammelte die SG im Verlauf der Vorrunde, sechs Siege, ein Remis und drei Niederlagen stehen in der Bilanz, der FSV Altentreptow hatte 21 Punkte auf dem Konto und holte sich damit Platz vier, der entscheidend für die Goldstaffel war. 

„Auch wenn es knapp war und die Goldstaffel durchaus drin gewesen wäre, bin ich mit dem Erreichten absolut zufrieden. mein Ziel ist es hauptsächlich, die Mannschaft im technisch-taktischen Bereich voran zubringen, wobei ich speziell auf die Spieleröffnung wert lege. Den Erfolg der Mannschaft messe ich nicht an Ergebnissen oder dem Tabellenstand“ so Trainer Frank-Peter Dwars.

Ihr Bravurstück in Sachen Taktik zeigte die Mannschaft da vielleicht gar nicht auf dem „Grün“ sondern bei der Hallenmeisterschaft, als die Sarow/Pentzer sich den Titel holten und das ohne Hallentraining. Nur eines von insgesamt 16 Spielen auf dem Weg zum Meistertitel verlor dabei die SG, auch die Vor – und Zwischenrunde gewann die Mannschaft. Fast wäre dem Team dann auch noch der Sprung in die Endrunde der Landesmeisterschaft geglückt. Im letzten Spiel der Vorrunde brauchte die Mannschaft einen Sieg gegen den BSV Schwerin für das Erreichen der Endrunde, doch die SG verlor das Spiel. „Mit regelmäßigen Hallentraining hätten wir das gepackt“ ist sich Dwars sicher. 

In der Liga bevorzugt die Mannschaft einen Mix aus Pressing und den Gegner bis zur Mittellinie kommen lassen, was die Truppe um Kapitän und Leistungsträger Paul Giermann richtig gut umsetzt.

Darüber nachzudenken, ob die SG ausgerechnet im letzten Vorrundenspiel bei Spitzenreiter Traktor Dargun, die bis dahin alle Spiele gewonnen hatten, die Goldstaffel verpasste, ist müssig. Aus einem 0:3 Rückstand machte die SG eine 4:3 Führung und hatte nach dem 4:4 Ausgleich, in den letzten Minuten zwei riesige Chancen, das Spiel zu gewinnen. 

Kurios war die Partie gegen den FC Neubrandenburg IV, die sich auch für die Goldstaffel qualifizierten. Eigentlich bestimmten die Sarow/Pentzer 52min lang die Partie, doch in einem kollektiven achtminütigen Blackout, fing sich die SG gleich fünf Gegentreffer und unterlag mit 2:6.

Beim 1:4 gegen Kickers JuS 03 begegneten sich zwei Teams auf Augenhöhe, in der die Kickers aber in den entscheidenden Zweikämpfen griffiger und giftiger war, zudem vor dem Tor zwingender, entschlossener. Beim FSV Altentreptow unterlag die SG mit 3:6, wachte erst nach dem 0:4 auf. Mit dem kleinen Platz beim FSV kamen die Sarow/Pentzer erst zurecht, als das Spiel schon entschieden war. 

Ihre stärkste Partie spielte die Mannschaft beim 5:1 Sieg gegen den Tabellendritten Demminer SV 91, die in diesem Spiel völlig chancenlos war und gegen wie entfesselt aufspielende Sarow/Pentzer kein Mittel fanden. Zum Saisonauftakt gewann die SG gegen den SV 1950 Chemnitz mit 7:2, auch das 3:0 beim FSV Malchin war ungefährdet, hätte aber viel deutlicher ausfallen müssen. Deutlich Siege landete die SG gegen Dargun II (9:1), Völschow (9:0) und Rosenow (4:0).

Ohne gespielt zu haben, überwintert die Mannschaft auch im Pokal. Das Spiel beim FSV Malchin fiel aus, die Malchiner hatten keine spielfähige Mannschaft. Im Achtelfinale hat die SG nun Heimrecht gegen den SV 1950 Chemnitz.

Nicht nur wegen seiner 25 Saisontreffer, damit war er der beste Torschütze in der Liga, ist Paul Giermann der Fixpunkt im Spiel der SG. „Äußerst bemerkenswert ist, dass Paul trotz seiner vielen Tore, total uneigennützig spielt und viele Bälle freistehend vor dem Tor noch ablegt. Er hat eine Top Einstellung, der auch im Training seine Mannschaft an und vorwärts treibt, der immer total leistungswillig ist. Paul ist ein kleines Juwel, wie ich ihn selten hatte. Ich hoffe, dass seine Entwicklung so weiter geht, wir werden dafür alles auf jeden Fall tun“ lobt Dwars seinen Mittelfeldspieler. 

Mit Torwart Jerome Jentze hat die SG einen richtig starken Keeper, bei der Hallenmeisterschaft war er mit teilweise spektakulären Paraden in den entscheidenden Spielen ein Garant für den Erfolg.

Die Leistungsentwicklung der Innenverteidiger Moritz Hahn und Maximilian Wach ging in den letzten Monaten steil nach oben, beide spielen technisch und mit guter Übersicht, genauen Passspiel und starken Willen. Für Trainer Dwars kommt das nicht von ungefähr, „sowohl Max, wie auch Moritz sind absolut trainingsfleißig, sind da total auf Fußball fokussiert“. 

Vor der Saison wechselte Leon Mienert, der in Schönfeld wohnt, vom Demminer SV 91 zur SG. „Leon ist eine „“Granate“, er konnte aber leider nur wegen seiner Knieprobleme in sechs Spielen und da waren es meist auch nur Kurzeinsätze, eingesetzt werden. Elf Treffer gelangen ihn aber dabei dennoch. Wenn er richtig fit, haben wir offensiv noch mehr Power“ meint Dwars.

In der Silberstaffel warten auf die SG nun einige unbekannte Gegner wie PSV Röbel I und II, TSG Neustrelitz II, FV Wokuhl, SG Woldegk II, SV Burg Stargard, TSV Friedland und die C Mädchen vom FCN, dazu auf bekannte Gegner wie Chemnitz, Malchin und JuS. Ein Platz unter den Top 5 ist das Ziel.

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