Fünf Siege, zwei Remis und acht Niederlagen – die Hinrundenbilanz der Sarower Männer in der Kreisoberliga liest sich jetzt auf den ersten Blick nicht unbedingt wie eine Erfolgsstory, aber mit 17 Punkten auf Platz neun haben sich die Traktoristen zur Hälfte der Saison von der Abstiegsregion etwas absetzen können, ein „Ruhekissen“ sollte dies aber nicht sein. 

Drei Punkte hätten es durchaus mehr sein können, die ließen die Sarower beim 2:2 im Heimspiel gegen die Nossendorfer Kickers, vor allem aber im letzten Spiel vor der Winterpause bei der 1:2 Niederlage beim SV Gielow liegen, als Traktor den Gielower Siegtreffer in der Nachspielzeit erzielte.  Doch auch mit ihren 17 Punkten liegen die Sarower gut im Soll. 

Traktor setzte von Saisonbeginn an, auf den eigenen Nachwuchs, die „Jungspunde“ Mathis Hahn (18 Jahre / 18 Spiele), Moritz Lorenz (17/17), Jannik Strek (19/15), Hendrik Müller (17/15) und Brian Thomann (18/14) avancierten zu Stammspielern, Leistungsträgern und wichtigen Torschützen, dazu kommen mit Gunnar Kellmann (20/6) und Moritz Mattulat (19/7) zwei Stammspieler, die aber verletzungsbedingt länger ausfielen, oder wie Moritz Mattulat (Kreuzbandriss) leider noch länger ausfallen. 

Die leichte Euphorie nach dem 3:1 Sieg am ersten Spieltag gegen Gielow, folgte die Ernüchterung mit fünf Niederlagen am Stück gegen Kummerow (0:5), Demmin (1:5), Reinberg (0:3), Völschow (0:2) und Chemnitz (0:3) und auch die Erkenntnis, dass die jungen Spieler auch noch eine gewisse Eingewöhnungszeit an die KOL benötigen.

Traktor wollte im Heimspiel gegen Aufsteiger G/W Teetzleben den „Bock“ umstoßen, dass 1:1 war zwar ein Teilerfolg, aber spielerisch schwach. Mit dem 3:1 gegen  den MSV Groß Plasten fand Traktor ihren Weg zu einem besseren abgestimmten Spiel, mit mehr Kompaktheit, vor allem aber mit mehr Power und Durchschlagskraft in der Offensive.

Zwar unterlag Traktor dann beim Spitzenreiter Zarnekow mit 2:5, zeigte aber dort eine mutige, couragierte Leistung und hielt das Geschehen lange offen. Nach dem 2:2 gegen Nossendorf, unterlagen die Sarower in einer ziemlich kuriosen Partie bei B/W Tutow mit 4:6.

Mit drei Siegen am Stück gegen Malchin (2:0), Rosenow (5:4) und Basedow (4:0) hievten sich die Sarower dann selbst aus der Abstiegszone, wobei die Partie in Rosenow schon bemerkenswert war, lagen doch die Traktoristen zum Pause in Rosenow mit 0:3 hinten. 

Im Pokal gewannen die Sarower in der ersten Runde mit 6:2 beim SV Traktor Dargun, in Runde zwei wähnten sich die Traktoristen nach ihrem 7:6 Sieg im Elfmeterschiessen bei Jahn Neunenkirchen II als Sieger und in der nächsten Runde. Doch der Schiedsrichter beging im Elfmeterschiessen einen Formfehler,  der zwar keine Mannschaft benachteiligte, aber ein Wiederholungsspiel zur Folge hatte. Das ging mit 1:3 verloren, Traktor reiste mit arger Personalnot und zwei Spielern weniger an, verkaufte sich aber richtig teuer. 

17 Punkte sollten  in der Rückrunde noch mal das Ziel der Sarower sein, in die Abstiegsregion will die Mannschaft um Kapitän Thomas Lange nicht mehr reinrutschen, Platz acht ist durchaus realistisch. 

Mathis Hahn (18 Spiele / 9 Tore) hatte in Liga und Pokal die meisten Einsätze, Christian Baumann (17/0), Moritz Lorenz (17/10), Mario Grimmberger (15/3), Janos Dudda (15/6), Hendrik Müller (15/4), sowie Jannik Strek (15/0) folgen in dieser Statistik. Moritz Lorenz, der bis zum Sommer noch in der B-Jugend spielte, war mit 10 Treffern Traktors bester Torschütze.

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