Archiv für Februar 2019

Als die E-Jugend der SG Sarow/Pentz beim Hallenturnier des FSV Altentreptow ihr letztes Spiel gegen Fortuna Tützpatz mit 3:0 gewann, gab es für die Jungs vom Trainerduo Wach/Löwner kein Halten mehr.

Durch ihren vierten Sieg im sechsten Spiel war ihnen der Titel nicht mehr zu nehmen. Die Spieler waren stolz, die Trainer ebenso, auch wenn sie mit dem spielerischen Auftritt ihren Mannschaft nicht ganz zufrieden waren. Da sahen beide noch ein wenig Luft nach oben, aber die SG Truppe gefiel mit hohen Einsatz und richtig starken Kampfgeist. 

Der war vor allem bei den knappen Siegen gegen gegen Sturmvogel Völschow (1:0), FSV Altentreptow (1:0), Kickers JuS (2:1) und beim 1:1 gegen die zweite Treptower Mannschaft von Nöten, der 3:0 Sieg gegen Tützpatz fiel spielerisch leichter. Einzig im Spiel gegen  den SV 9150 Chemnitz unterlag die SG mit 0:1. Ernsthafter Konkurrent um den Turniersieg war Sturmvogel Völschow, doch gegen Altentreptow I (0:0) und JuS (0:0) ließen die Völschower entscheidende Punkte liegen.

Endstand Hallenturnier FSV Altentreptow

1.   13   08:03   SG Sarow/Pentz

2.   11   07:01   Sturmvogel Völschow

3.   09   08:04   FSV Altentreptow II

4.   09   04:01   FSV Altentreptow I

5.   07   07:06   Kickers JuS 03

6.   06   02:06   SV 1950 Chemnitz

7.   01   00:15   Fortuna Tützpatz

Große Ehrung für Traktor

Auf der Ehrungsveranstaltung des Landessportbundes MV, die im schicken, mondänen Störtebecker Brauhaus in Stralsund statt fand, bekam der SV Traktor Sarow für seine intensive Nachwuchsarbeit die Auszeichnung „Kinderfreundlichster Sportverein im Land 2018“ in der Kategorie Sportvereine bis 150 Mitglieder verliehen.

Die Ehrung wurde von MV´s Bildungsministerin Birgit Hesse vorgenommen, ist für Traktor Auszeichnung und Ansporn zu gleich ist. Mit Nico John und Moritz Hahn nahmen zwei Jugendliche stellvertretend für den Verein die Ehrung in Empfang.

Die Präsentation der Sarower kam richtig gut an, Bildungsministerin Hesse lobt sie als die beste des Abends.

Die Ehrungsveranstaltung war ein tolles Event, das locker und jugendlich daher kam. Für ein tolles Rahmenprogramm sorgte der Kinder – und Jugendcircus Ostsee-O-lini und die Red Fox Cheerleader vom TSC B/W Stralsund.  

Hier findet ihr die Bilder vom Sportlerball

Mathis Hahn ist Traktors Spieler des Jahres 2018

Die Wahl zum Spieler des Jahres war am Ende dann doch ziemlich deutlich, der 18jährige Mathis Hahn ist Traktors Spieler des Jahres 2018!

Traktors Nr. 7, die Nummer hat er übrigens seit der F-Jugend, durchlief bis zur B-Jugend sämtliche Jugendmannschaften bei Traktor und der SG Sarow/Pentz und spielte in der C-Jugend für eine Saison beim DSV 91 auf Gastspielgenehmigung. In 183 Jugendspielen erzielte er 173 Tore. Seit November 2017 spielt er bei den Sarower Männern und überzeugte in 2018 mit starken Leistungen und Toren.

Wir gratulieren an dieser Stelle nochmals zum Titel, Mach weiter so!

Hier findest du die Bilder vom DWVG – Cup

 

In den letzten beiden Jahren stand der Wanderpokal des DWVG-Cup in den Vitrinen des TSV 1860 Stralsund (gewonnen noch als FC Pommern Stralsund). Nach der 7.Auflage des DWVG-Cup, dem Jugendturniers des SV Traktor Sarow, wanderte der Pokal nun weiter westlich an der Küste entlang zum SV Hafen Rostock.  In  der Finalrunde setzten sich die Hafenkicker vor Gastgeber SG Sarow/Pentz, dem Demmniner SV 91 und FC Neubrandenburg durch.

Der Gastgeber muss damit weiterhin auf einen Sieg beim DWVG-Cup warten, aber die Sarow/Pentzer Jungen waren diesmal wirklich ganz knapp dran, eine Hand hatten sie am am „Pott“, aber eben nur eine. 

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……  Bilder vom DWVG – Cup  ……

 

 

 

666 Spiele waren in der 5.Runde der Sarower Skatmeisterschaft nötig, ehe Manfred Ladwig mit 2204 Punkten als Sieger feststand. Mit 773 Punkten startete der Sarower an Tisch eins, am zweiten Tisch folgten 972 Punkte, die der Grundstein für den Tagessieg sein sollten. Die 459 Punkte an Tisch drei brauchte er dann aber auch, denn Ingo Breßler, mit dem „Manner“ am dritten Tisch saß, punkte dort aber so richtig fleißig mit 1040 Punkten und wurde am Ende mit 2083 Punkten Zweiter. 19 seiner 20 Spiele gewann Ladwig, an Tisch zwei verlor er einen einfachen Kreuz. Auch der Drittplatzierte, Dietmar Hinz, knackte mit 2066 Punkten die Zweitausender-Marke. Auch den weiteren Plätze folgten Helmut Frick (1954), Mario Immel (1952), Thomas Haack (1903), hartmut Engelbrecht (1824) und Bernd Koch (1801).

Die Führung in der Gesamtwertung hat weiter Holger Tabbert inne, der zwar diesmal nur 35.wurde, aber dennoch Platz eins mit 8507 Punkten im Gesamtklassement weiterhin hält. Sein Vorsprung ist aber nun erheblich geschmolzen, aber da die beiden schlechtesten Tageswertung am Ende gestrichen werden, ist die Tabelle eher ein Richtwert, eine Momentaufnahme. Mit 8238 Punkten liegt Bernd Koch auf Platz, hat aber eine Runde weniger gespielt. Helmut Frick (8048), Sebastian Marquardt (7970), Erwin Börst (7905) und Hans Jutrowski (7902) belegten die weiteren Plätze. 

Erwin Börst führt mit 37 Partien die Grand Senior Wertung an, Holger Tabbert ist Ramschkönig (12), Manfred Ladwig (13) hat die meisten Null-Spiel. Sebastian Marquardt hat die meisten Spiele (118) und die meisten Siege (100). Effektivster Spieler ist momentan Thomas Haak, der 96,72% seiner bisherigen Spiele gewann, nur zwei seiner 59 Spiele verlor er.

Am Sonntag, den 24.03.2019 wird die 6.Runde der Skatmeisterschaft ausgespielt, Beginn ist um 14.00 Uhr.    

……  Endstand Runde 5  ……

……  Gesamtwertung  ……

„Endlich“ werden sich die Alten Herren des Demminer SV 91 gedacht haben, „endlich“ können wir auch in Sarow gewinnen. Nach gefühlten zwölf zweiten Plätzen in den letzten zehn Jahren, gingen bei der 44.Auflage des Sarower Traditionsturniers Wanderpokal und Siegerpokal in die Demminer Vitrinen.
 
Der STB Jörg Stromberg – Cup 2019 war ein enges Turnier, in der neben dem DSV noch drei weitere Teams sich Hoffnungen auf den Turniersieg machen konnten, doch sowohl der Titelverteidiger SV Rambin, die zweite Mannschaft der SG Sarow/Pentz als auch der Greifswalder SV Puls ließen ihre Matchbälle aus bzw. liegen.
 
Elf der 21 Spiele endeten mit einem Tor Differenz, dazu gab es vier Punkteteilungen. Die souveränen Leistungen der beiden Schiedsrichter Sebastian Raatz und Fabian Marx rundeten das gelungene Turnier in der „neuen-alten“ Sarower Halle ab.
 
Das die Demminer bei ihrem Triumph auch ein klein wenig von den Patzern der Konkurrenz profitierten ist letztlich unerheblich, sie sammelten die meisten Punkte (12) in ihren sechs Spielen und gewannen somit verdient, auch weil sie als einziges Team im Turnierverlauf ungeschlagen blieben.
 
 
 
 
 

Hier findest du alle Bilder vom 44.Sarower Alte Herrenturnier

Die fünfte Runde der Sarower Skatmeisterschaft findet am Sonntag den 17.02.2019 um 14.00 Uhr im Sarower Vereinsheim statt. In den ersten vier Runden, gespielt werden insgesamt acht Runden, gab es vier unterschiedliche Sieger mit Bernd Koch (2119), Reinhard Kohtz (2157), Sebastian Marquardt (2625) und Holger Tabbert (2492). Es scheint so, als müsse man jetzt in Sarow mindestens auf den 2000er Berg steigen um Tagessieger zu werden, bei den letzten 16 Runden war dies zumindest der Fall. 

Durch seinen Tagessieg in der vierten Runde, übernahm Holger Tabbert (Foto) auch die Führung in der Gesamtwertung, mit 7692 Punkten hat er derzeit die Pole-Position vor Sebastian Marquardt (6790), Erwin Börst (6697), Bernd Koch (6437), Hans Jutrowski (6369) und Jürgen Ferdinand (6299). Bei Bernd Koch ist bemerkenswert, dass er für seine 6437 Punkte nur drei Runden brauchte. .

Der Zweitplatzierte Sebastian Marquardt führt die Unterwertungen der meisten Spiele (92), meisten Siege (80) und höchste Tageswertung (2625). In der prestigeträchtigen Wertung Grand Senior liegt Erwin Börst vorn, er spielte bisher 32mal Grand. Holger Tabbert liegt beim Ramschkönig (11) vorn. Thomas Haack spielte mit 1189 Punkten den besten Tisch, effektivster Spieler ist Wolfgang Dobberstein mit 98,11%, 52 seiner 53 Spiele gewann er. 

Am Ende waren es nur magere zwei Punkte, die der D-Jugendmannschaft am Erreichen der Goldstaffel für die Rückrunde fehlten.

19 Punkte sammelte die SG im Verlauf der Vorrunde, sechs Siege, ein Remis und drei Niederlagen stehen in der Bilanz, der FSV Altentreptow hatte 21 Punkte auf dem Konto und holte sich damit Platz vier, der entscheidend für die Goldstaffel war. 

„Auch wenn es knapp war und die Goldstaffel durchaus drin gewesen wäre, bin ich mit dem Erreichten absolut zufrieden. mein Ziel ist es hauptsächlich, die Mannschaft im technisch-taktischen Bereich voran zubringen, wobei ich speziell auf die Spieleröffnung wert lege. Den Erfolg der Mannschaft messe ich nicht an Ergebnissen oder dem Tabellenstand“ so Trainer Frank-Peter Dwars.

Ihr Bravurstück in Sachen Taktik zeigte die Mannschaft da vielleicht gar nicht auf dem „Grün“ sondern bei der Hallenmeisterschaft, als die Sarow/Pentzer sich den Titel holten und das ohne Hallentraining. Nur eines von insgesamt 16 Spielen auf dem Weg zum Meistertitel verlor dabei die SG, auch die Vor – und Zwischenrunde gewann die Mannschaft. Fast wäre dem Team dann auch noch der Sprung in die Endrunde der Landesmeisterschaft geglückt. Im letzten Spiel der Vorrunde brauchte die Mannschaft einen Sieg gegen den BSV Schwerin für das Erreichen der Endrunde, doch die SG verlor das Spiel. „Mit regelmäßigen Hallentraining hätten wir das gepackt“ ist sich Dwars sicher. 

In der Liga bevorzugt die Mannschaft einen Mix aus Pressing und den Gegner bis zur Mittellinie kommen lassen, was die Truppe um Kapitän und Leistungsträger Paul Giermann richtig gut umsetzt.

Darüber nachzudenken, ob die SG ausgerechnet im letzten Vorrundenspiel bei Spitzenreiter Traktor Dargun, die bis dahin alle Spiele gewonnen hatten, die Goldstaffel verpasste, ist müssig. Aus einem 0:3 Rückstand machte die SG eine 4:3 Führung und hatte nach dem 4:4 Ausgleich, in den letzten Minuten zwei riesige Chancen, das Spiel zu gewinnen. 

Kurios war die Partie gegen den FC Neubrandenburg IV, die sich auch für die Goldstaffel qualifizierten. Eigentlich bestimmten die Sarow/Pentzer 52min lang die Partie, doch in einem kollektiven achtminütigen Blackout, fing sich die SG gleich fünf Gegentreffer und unterlag mit 2:6.

Beim 1:4 gegen Kickers JuS 03 begegneten sich zwei Teams auf Augenhöhe, in der die Kickers aber in den entscheidenden Zweikämpfen griffiger und giftiger war, zudem vor dem Tor zwingender, entschlossener. Beim FSV Altentreptow unterlag die SG mit 3:6, wachte erst nach dem 0:4 auf. Mit dem kleinen Platz beim FSV kamen die Sarow/Pentzer erst zurecht, als das Spiel schon entschieden war. 

Ihre stärkste Partie spielte die Mannschaft beim 5:1 Sieg gegen den Tabellendritten Demminer SV 91, die in diesem Spiel völlig chancenlos war und gegen wie entfesselt aufspielende Sarow/Pentzer kein Mittel fanden. Zum Saisonauftakt gewann die SG gegen den SV 1950 Chemnitz mit 7:2, auch das 3:0 beim FSV Malchin war ungefährdet, hätte aber viel deutlicher ausfallen müssen. Deutlich Siege landete die SG gegen Dargun II (9:1), Völschow (9:0) und Rosenow (4:0).

Ohne gespielt zu haben, überwintert die Mannschaft auch im Pokal. Das Spiel beim FSV Malchin fiel aus, die Malchiner hatten keine spielfähige Mannschaft. Im Achtelfinale hat die SG nun Heimrecht gegen den SV 1950 Chemnitz.

Nicht nur wegen seiner 25 Saisontreffer, damit war er der beste Torschütze in der Liga, ist Paul Giermann der Fixpunkt im Spiel der SG. „Äußerst bemerkenswert ist, dass Paul trotz seiner vielen Tore, total uneigennützig spielt und viele Bälle freistehend vor dem Tor noch ablegt. Er hat eine Top Einstellung, der auch im Training seine Mannschaft an und vorwärts treibt, der immer total leistungswillig ist. Paul ist ein kleines Juwel, wie ich ihn selten hatte. Ich hoffe, dass seine Entwicklung so weiter geht, wir werden dafür alles auf jeden Fall tun“ lobt Dwars seinen Mittelfeldspieler. 

Mit Torwart Jerome Jentze hat die SG einen richtig starken Keeper, bei der Hallenmeisterschaft war er mit teilweise spektakulären Paraden in den entscheidenden Spielen ein Garant für den Erfolg.

Die Leistungsentwicklung der Innenverteidiger Moritz Hahn und Maximilian Wach ging in den letzten Monaten steil nach oben, beide spielen technisch und mit guter Übersicht, genauen Passspiel und starken Willen. Für Trainer Dwars kommt das nicht von ungefähr, „sowohl Max, wie auch Moritz sind absolut trainingsfleißig, sind da total auf Fußball fokussiert“. 

Vor der Saison wechselte Leon Mienert, der in Schönfeld wohnt, vom Demminer SV 91 zur SG. „Leon ist eine „“Granate“, er konnte aber leider nur wegen seiner Knieprobleme in sechs Spielen und da waren es meist auch nur Kurzeinsätze, eingesetzt werden. Elf Treffer gelangen ihn aber dabei dennoch. Wenn er richtig fit, haben wir offensiv noch mehr Power“ meint Dwars.

In der Silberstaffel warten auf die SG nun einige unbekannte Gegner wie PSV Röbel I und II, TSG Neustrelitz II, FV Wokuhl, SG Woldegk II, SV Burg Stargard, TSV Friedland und die C Mädchen vom FCN, dazu auf bekannte Gegner wie Chemnitz, Malchin und JuS. Ein Platz unter den Top 5 ist das Ziel.

Hier findet ihr die Bilder vom Feriencamp

 

Für die Alten Herren der SG Sarow/Pentz blieb beim ersten Alte Herrenturnier des Demminer SV 91 nur die Rolle des Punktlieferanten und Platz sechs.

Am Zusammenspiel und am nötigen Esprit fehlte es in „zusammen gewürfelten“ Truppe gewaltig, zu zwei Punktgewinnen gegen Traktor Dargun (0:0) im Auftaktspiel und beim 1:1 gegen den DSV 91 II, die zum Überraschungsteam des Turniers avancierten, im letzten Spiel, reichte es aber dennoch.

Jedoch in den Partien gegen DSV 91 I (0:4), Einheit Straßburg (1:4) und Puls Greifswald (0:3) war die SG absolut chancenlos, auch wenn Wille und Moral stimmten. 

Der Turniersieg ging an den Demminer SV 91 I, ihre Bilanz mit fünf Siegen in fünf Spielen und 14:0 Tore, war mehr als beeindruckend.

Der zweite Platz vom DSV 91 II, in der die „älteren Semester“ spielten, war aber schon eine Überraschung, nach ihrer 0:5 Auftaktniederlage gegen ihre Erste, hatte niemand mit dieser Steigerung gerechnet. Platz drei ging an Puls Greifswald.

Henry Grieger (DSV 91 I) wurde mit sechste Treffern bester Torschütze des Turniers, Frank Betker (DSV 91 II) bester Torwart.) 

Turnierendstand:

1.   15   14:00   Demminer SV 91 I

2.   10   05:06   Demminer SV 91 II

3.   09   10:03   Greifswalder SV Puls

4.   04   04:13   Traktor Dargun

5.   03   06:08   Einheit Straßburg 

6.   02   02:12   SG Sarow/Pentz  

Für die SG spielten:

Peter Mienert – Christian Neubert, Daniel Schulz, Jens Löwner, Michael Olschewski, Frank Parr, Dirk Schwank

Fünf Siege, zwei Remis und acht Niederlagen – die Hinrundenbilanz der Sarower Männer in der Kreisoberliga liest sich jetzt auf den ersten Blick nicht unbedingt wie eine Erfolgsstory, aber mit 17 Punkten auf Platz neun haben sich die Traktoristen zur Hälfte der Saison von der Abstiegsregion etwas absetzen können, ein „Ruhekissen“ sollte dies aber nicht sein. 

Drei Punkte hätten es durchaus mehr sein können, die ließen die Sarower beim 2:2 im Heimspiel gegen die Nossendorfer Kickers, vor allem aber im letzten Spiel vor der Winterpause bei der 1:2 Niederlage beim SV Gielow liegen, als Traktor den Gielower Siegtreffer in der Nachspielzeit erzielte.  Doch auch mit ihren 17 Punkten liegen die Sarower gut im Soll. 

Traktor setzte von Saisonbeginn an, auf den eigenen Nachwuchs, die „Jungspunde“ Mathis Hahn (18 Jahre / 18 Spiele), Moritz Lorenz (17/17), Jannik Strek (19/15), Hendrik Müller (17/15) und Brian Thomann (18/14) avancierten zu Stammspielern, Leistungsträgern und wichtigen Torschützen, dazu kommen mit Gunnar Kellmann (20/6) und Moritz Mattulat (19/7) zwei Stammspieler, die aber verletzungsbedingt länger ausfielen, oder wie Moritz Mattulat (Kreuzbandriss) leider noch länger ausfallen. 

Die leichte Euphorie nach dem 3:1 Sieg am ersten Spieltag gegen Gielow, folgte die Ernüchterung mit fünf Niederlagen am Stück gegen Kummerow (0:5), Demmin (1:5), Reinberg (0:3), Völschow (0:2) und Chemnitz (0:3) und auch die Erkenntnis, dass die jungen Spieler auch noch eine gewisse Eingewöhnungszeit an die KOL benötigen.

Traktor wollte im Heimspiel gegen Aufsteiger G/W Teetzleben den „Bock“ umstoßen, dass 1:1 war zwar ein Teilerfolg, aber spielerisch schwach. Mit dem 3:1 gegen  den MSV Groß Plasten fand Traktor ihren Weg zu einem besseren abgestimmten Spiel, mit mehr Kompaktheit, vor allem aber mit mehr Power und Durchschlagskraft in der Offensive.

Zwar unterlag Traktor dann beim Spitzenreiter Zarnekow mit 2:5, zeigte aber dort eine mutige, couragierte Leistung und hielt das Geschehen lange offen. Nach dem 2:2 gegen Nossendorf, unterlagen die Sarower in einer ziemlich kuriosen Partie bei B/W Tutow mit 4:6.

Mit drei Siegen am Stück gegen Malchin (2:0), Rosenow (5:4) und Basedow (4:0) hievten sich die Sarower dann selbst aus der Abstiegszone, wobei die Partie in Rosenow schon bemerkenswert war, lagen doch die Traktoristen zum Pause in Rosenow mit 0:3 hinten. 

Im Pokal gewannen die Sarower in der ersten Runde mit 6:2 beim SV Traktor Dargun, in Runde zwei wähnten sich die Traktoristen nach ihrem 7:6 Sieg im Elfmeterschiessen bei Jahn Neunenkirchen II als Sieger und in der nächsten Runde. Doch der Schiedsrichter beging im Elfmeterschiessen einen Formfehler,  der zwar keine Mannschaft benachteiligte, aber ein Wiederholungsspiel zur Folge hatte. Das ging mit 1:3 verloren, Traktor reiste mit arger Personalnot und zwei Spielern weniger an, verkaufte sich aber richtig teuer. 

17 Punkte sollten  in der Rückrunde noch mal das Ziel der Sarower sein, in die Abstiegsregion will die Mannschaft um Kapitän Thomas Lange nicht mehr reinrutschen, Platz acht ist durchaus realistisch. 

Mathis Hahn (18 Spiele / 9 Tore) hatte in Liga und Pokal die meisten Einsätze, Christian Baumann (17/0), Moritz Lorenz (17/10), Mario Grimmberger (15/3), Janos Dudda (15/6), Hendrik Müller (15/4), sowie Jannik Strek (15/0) folgen in dieser Statistik. Moritz Lorenz, der bis zum Sommer noch in der B-Jugend spielte, war mit 10 Treffern Traktors bester Torschütze.

Endlich, das Warten hat ein Ende. Die Sanierungsarbeiten in der Sarower Sporthalle sind abgeschlossen.

Am Donnerstag wurden von  den drei Gewerken die letzten Arbeiten abgeschlossen und die Halle komplett beräumt.

Das Aufatmen, speziell in der Sarower Grundschule und beim Sportverein waren und sind spürbar, Sarow hat seinen Sporttempel, der in drei Jahren seinen 50.Geburtstag feiert, wieder und seine Normalität zurück. 

In der kommenden Woche beseitigt ein Renigungstrupp die letzten Spuren der Deckensanierung in der Halle, die dann zur Nutzung wieder frei gegeben ist.

Nach 46 Jahren, die Sarower Sporthalle wurde 1972 eröffnet, war der Einbau einer neuen Decke im Sarower Sporttempel zwingend notwendig und erforderlich. War es knapp ein halbes Jahrhundert lang eine Decke aus DDR Produktion, weht in der Halle jetzt ein leicht skandinavischer Hauch, denn die Ecophoneplatten kommen aus Schweden.

Die Sarower Sporthalle hatte und hat ja vieles zu bieten, nur die Akustik war mehr als schlecht, selbst viele Musikbands, ob vor oder nach der Wende, sind trotz bester Technik häufig der Verzweiflung nahe gewesen, auf den neuen Klang in der Halle darf man gespannt sein. 

Doch nicht nur die Decke ist neu, neu ist auch das LED-Licht in der Sporthalle, dazu erhielt die Halle und die Nebenräume neue Farbe.  

…..  Video vom Umbau  …..

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