13.Spieltag / 10.11.2018 / 13.00 Uhr

4:5 (0:3)     SV Rosenow – Traktor Sarow

Traktor Sarow:

Strek – Baumann, Lange, Engelmann, G.Kellmann – Dudda, Ladwig, Müller (ab 80.min König), Thomann (ab 70.min Spierling) – Hahn, Lorenz

Tore:

1:0  (05.min)   Stegemann

2:0  (22.min)   Wildauer

3:0  (42.min)   Laatz

3:1  (47.min)   Lorenz

3:2  (50.min)   Lorenz

3:3  (58.min)   Dudda

3:4  (66.min)   Lorenz

4:4  (70.min)   Wildauer

4:5  (90.min)   Dudda

Schiedsrichter:

Stüber / Sonnenberg, Hilker

Gelbe Karten:

Engelmann (32.min), Baumann (84.min)

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……  Ergebnisse und Tabelle  ……

Erst pfui, dann hui. Als die Sarower Männer im Auswärtsspiel beim SV Rosenow in die Halbzeitkabine gingen und die Traktoristen ein 0:3 mit auf dem Weg nahmen, glaubten die Zuschauer, zumindest die Rosenower, das „Ding“ wäre gelaufen. Als beide Teams knapp eine Stunde später, den selben Weg nahmen, lachten die Sarower. In einer turbulenten zweiten Hälfte drehten die Sarower mit einer tollen Moral noch die Partie und gewannen noch mit 5:4. Das „Sahnehäubchen“ sparte sich Traktor in Person von Janos Dudda für die Nachspielzeit auf, seinen Freistoss zum Siegtreffer zirkelte er in den Winkel. Vergessen war damit die teilweise katastrophale erste Hälfte, in der den Sarowern nichts, aber auch nichts gelang. Mit nunmehr 14 Punkten kletterte Traktor in der Tabelle auf Platz acht.

Vorne pressen, aggressiv, energisch in die Zweikämpfen gehen, mutig nach vorn spielen, selbst das Spiel konzentriert und fokussiert bestimmen – all das nahmen sich die Sarower vor, so wollten sie beim SV Rosenow auftreten. Der Plan ist das eine, die Umsetzung eine andere, denn Traktor fand im ersten Abschnitt überhaupt keine Bindung zum Spiel, liefen Ball und Gegner immer ein, zwei Schritt hinterher. Passivität und Fehler nutzten die Rosenower zu einer 3:0 Pausenführung nach Treffern von Stegemann (5.), Wildauer (22.) und Laatz (42.). Bei einem Lattentreffer (10.) hatte Traktor noch Glück, sie hätten zum Pausenpfiff noch höher zurück liegen können. Fehlanzeige auf Sarower Seite in Puncto eigene Offensivaktionen, Ansätze gab es durchaus, aber den Pässen in die Spitze fehlte die Präzision. Das Hauptproblem war aber das zu langsame, behäbige Umschaltspiel, nach vorn brachte Traktor zu wenig Spieler vor dem Ball, so waren die Stürmer Hahn und Lorenz zu sehr auf sich allein gestellt.

Das Comeback der Sarower mit Wiederanpfiff war dann aber um so furioser. Die Wende leitete Moritz Lorenz mit seinem herrlichen Weitschusstor zum 1:3 (47.) ein, der später kaum noch zu stoppen war. Drei Minuten später traf er zum 2:3 und beim 3:3 von Janos Dudda (58.) legte er uneigennützig quer. Vor dem Ausgleich war es aber Keeper Jannik Strek, der mit zwei erstklassigen Paraden gegen Wildauer (54.) und Laatz (57.) die Sarower vor dem vierten Gegentor bewahrte und so erheblichen Anteil am letztlichen Sieg haben sollte. Mit seinem neunten Saisontor brachte Moritz Lorenz die Sarower in der 66.min in Führung, nach Zuspiel von Christian Baumann blieb er vor dem Tor abgezockt. Die 46er schlugen aber umgehend zurück, mit einem platzierten Flachschuss machte Wildauer das 4:4 (70.min). Ehe sich Janos Dudda in der Nachspielzeit den Ball zurecht und diesen traumhaft in den Knick „schweißte“, hatte Mathis Hahn noch zwei erstklassige Chancen (86./88.), beide male scheiterte er am Rosenower Keeper Röpke. 

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