7.Spieltag / 30.09.2017 / 14.00 Uhr

4:3 (3:1)   SV 46 Rosenow – Traktor Sarow

Traktor Sarow:

P.Sudos – Thomann, Lange, Mohns – H.Ladwig, Engelmann – Mattulat, Grimmberger, Spierling – Hahn, Kirchner

Tore:

1:0  (15.min)   Stolp

1:1  (31.min)   Lange

2:1  (34.min)   Stolp

3:1  (37.min)   Schubert

3:2  (70.min)   Kirchner

3:3  (82.min)   Kirchner

4:3  (96.min)   Rosteck

Gelbe Karten:

Hahn (45.min/Foul), Engelmann (52.min/Foul), Mohns (79.min), Grimmberger (90.min/Meckern), Lange (96.min/UB)

Gelb/Rote Karte:

Grimmberger (nach Spielende)

Schiedsrichter:

Schwann / Buchholz, Knnack

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Die bittere Pille kam für die Sarower Traktor Männer im Auswärtsspiel beim SV Rosenow in der sechsten Minute der Nachspielzeit in Person von David Rosteck, der nach einem Freistossabpraller den 4:3 Siegtreffer für Rosenow erzielte. Nach sehr mäßiger erster Hälfte und einem 1:3 Pausenrückstand, kam Traktor in der letzten halben Stunde richtig gut zurück und zum 3:3 Ausgleich.

Doch nicht nur diese bittere Pille musste Traktor schlucken, die heiße Endphase ging nach Spielende mit hitzigen Diskussionen weiter, die für Sarows Mario Grimmberger mit einer, für alle deutlich sichtbaren,  gelb-roten Karte endete, dass der Schiedsrichter im Spielberichtsbogen eine glatt rote Karte machte, war dann der negative Höhepunkt, den die Sarower aber nicht so stehen lassen wollen und werden. Warum aus einer zwei minütigen Nachspielzeit, dann so viel mehr wurden, bleibt auch ein Geheimnis.

Traktor reiste mit enormen Personalsorgen nach Rosenow, gegenüber dem starken Chemnitz Spiel (1:1) musste Traktor die Startformation auf gleich fünf Positionen ändern, Steffen Sudos, Thomas Kellmann, Gunnar Kellmann, Steven Schlegel und Jannik Strek fehlten in Rosenow, dazu auch mit Florian Born, Marcel Tamm, Michel Hirsch und Fabian Hagen mögliche Alternativen, Clemen Mahnke und Janos Dudda sind noch verletzt.

Stefan Spierling von den Alten Herren war so Traktors elfter Mann, kam zu seinem ersten Einsatz bei den Männern. Die Sarower mussten in den ersten zehn Minuten in Unterzahl spielen, Torwart Philipp Sudos schaffte es berufsbedingt nicht pünktlich, so ging Lukas Hahn zunächst ins Tor.

Die Unterzahl wurde aber nicht deutlich, Traktor stellte sich tief in die eigene Hälfte, ließ Rosenow kommen, ohne das die gefährlich wurden. Als Traktor sich komplettierte, sich neu ordnete, klappte eine Abseitsfalle nicht, die Stolp zum 1:0 (15.min) nutzte. Im Spiel nach vorn tat Traktor sich schwer, zu ungeduldig, zu früh wurden teilweise Abspiele genommen, manche Bälle zu planlos gespielt und technische Fehler hemmten iommer wieder den Spielfluss. Auch wenn den Rosenowern auch die klare Linie im Spiel fehlte und sie auch fehlerhaft agierten, bestimmten sie das Spiel, auch ohne klare Torchancen. Der Ausgleich der Sarower resultierte eigentlich aus dem Nichts, aus 25m zirkelte Thomas Lange den Ball über die Mauer unter die Latte ins Tor (32.). Die Freude über den Ausgleich währte allerdings nicht lange, Traktor bekam im Zentrum keinen Zugriff, Rosenow nutzte die großen Lücken vor der Abwehr um Stolp in beste Position zum 2:1 (34.) zu bekommen. Auch beim 3:1 von Schubert, dessen Schuss zwar schön anzuschauen, aber dennoch haltbar schien, sah die Sarower defensive nicht richtig gut, mit einem verunglückten Hochschuss fing der Treffer an.

Die ersten zwanzig Minuten nach dem Wechsel gehörten auch klar den Rosenowern und die Sarower hatten gleich dreimal Glück, dass die 46er ihre klaren Chancen (47./49./60.) nicht nutzten. Da Rosenow die vorzeitige Entscheidung verpasste und die Sarower es schafften, ihren Ballbesitzanteil zu erhöhen, vor allem aber kontrollierter nach vorn zu spielen, fanden sie zurück in die Partie. Das 2:3 (70.) von Malte Kirchner, freigespielt durch einen schön gechippten Ball über die Abwehr von Mario Grimmberger, setzte bei Traktor neue Kräfte frei, die nun eine tolle Moral zeigten. Die sarower gingen nun schon vorn drauf, setzten so die Rosenower schon in deren Hälfte unter Druck und belohnten sich mit dem 3:3 durch Malte Kirchner per Kopf nach einem Freistoss (82.), damit begann eine hektische, intensive Schlußphase. Vor allem ein Pfiff erhitzte die Sarower Gemüter, Traktors Kirchner will mit Ball am Fuß am Rosenower Stahl vorbei, der nimmt das Bein raus, es kommt zum Zusammenprall, den laufenden Ball nimmt Grimmberger auf und hätte frei aufs Tor zulaufen können, wird aber vom Linienrichter, der sich später  in der Diskussion nach Spielende auch noch unrühmlich hervor tat, zurück gewunken. Seine Erklärung, warum Rosenow Freistoss bekommt, war hanebüchen. Das aus diesem Freistoss, der Freistoss auf der anderen Seite resultierte, aus dem letztlich der Siegtreffer fiel, löste bei Traktor die Emotionen nach Spielende aus. Mit einer tollen Moral stand Traktor dicht vor dem Punktgewinn, vielleicht wäre mit einer besseren Besetzung mehr drin gewesen, aber auch so wäre ein Punkt drin gewesen.

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