6.Spieltag / 23.09.2017 / 15.00 Uhr

1:1 (1:1)   Traktor Sarow – SV 1950 Chemnitz

Traktor Sarow:

S.Sudos – Schlegel, Lange, G.Kellmann – T.Kellmann, Engelmann, Strek (ab 64.min Hahn), Grimmberger, Thomann – Kirchner, Mattulat (ab 75.min Born)

Tore:

1:0  (24.min)   T.Kellmann

1:1  (37.min)   Borgwart

Gelbe Karten:

Kirchner (29.min/Foul), Engelmann (41.min/Foul), Grimmberger (50.min/Foul)

Schiedsrichter:

Muchow / Schramm, Quos

……..  alle Bilder vom Spiel  ……..

Mit einer richtig starken kämpferischen und phasenweise auch guten spielerischen Leistung boten die Sarower Traktor Männer dem Favoriten SV 1950 Chemnitz im Heimspiel ordentlich Paroli und belohnte sich nach dem 1:1 mit einem Punkt. Thomas Kellmann brachte die Sarower in der 24.min mit 1:0 in Führung, Borgwart glich für Chemnitz in der 37.min aus, beide Treffer resultierten aus Standardsituationen. War die Partie auf beiden Seiten relativ chancenarm, so war sie hoch intensiv zwischen beiden Strafräumen. Taktisch diszipliniert setzte Traktor die Marschroute von einem kompakten Block ab der Mittellinie und situativen Pressing um und ließ die Chemnitzer kaum richtig ins Spiel kommen.

Traktor musste auf Torwart Philipp Sudos, die verletzten Janos Dudda, Clemens Mahnke, Felix Ladwig und Daniel Mohns verzichten, auch Michel Hirsch und Fabian Hagen standen nicht zur Verfügung. Bei der Nachfrag nach dem Personal ging beim SVC Trainer Ihrke der Daumen hoch.

Traktor zeigte sich von Beginn an engagiert, ging entschlossen in die Zweikämpfe, bot Chemnitz wenig Raum und Platz. Duie Sarower ließen die Chemnitzer bis zur Mittellinie kommen oder gingen situativ drauf. Chemnitz hatte so mehr Ballbesitz, dies aber nur in einer für die Traktoristen ungefährlichen Zone, wobei die Sarower speziell ein Auge aufs Chemnitz Herrmann, den torgefährlichsten Spieler des SVC. Nach vorn versuchte Sarow immer wieder Nadelstiche zu setzen, wobei Malte Kirchner die Chemnitzer Defensive gehörig beschäftigte. Aus seiner guten Chance, hätte Kirchner in der 16.min mehr machen müssen, doch er traf den Ball nicht richtig. Chemnitz fiel gegen die bewegliche, kompakte Sarower Defensive, die kaum Lücken bot,  nicht viel ein, immer häufiger versuchten sie es mit langen Bällen. Intensiv war die Partie am Anschlag, hochkarätige Torchancen blieben Mangelware. So waren es Standardsituationen, die Erfolg brachten. Die Sarower Führung erzielte Thomas Kellmann, der einen weiten Freistoss von Thomas Lange am langen Pfosten per Seitfallzieher direkt abnahm. Acht Minuten vor der Pause gewann Borgwart nach einer Ecke das Kopfballduell gegen Thomann und traf zum 1:1. Der Treffer nahm Traktor die Sicherheit und den Schwung der ersten halben Stunde, Chemnitz war präsenter und hatte durch Studier noch einen guten Schuss (44.)

Auch in den ersten zwanzig Minuten nach dem Wechsel tat sich zwischen beiden Toren nicht viel, dafür um so mehr zwischen den „Boxen“. Beide Teams standen gut und unterbanden die Offensivbemühungen des Gegners mit guten Stellungsspiel und geschickten Verschieben äußert effektiv. Traktor versuchte bei Ballgewinn im Mittelfeld schnell hinter die letzte Chemnitzer Reihe zu kommen, es fehlte an der letzten Genauigkeit oder am letzten Schritt. Durch das aktive nach Vorn stören, nahm Traktor aber den Chemnitzer Druck weg. Zu zwei richtig guten Chancen kamen sie dennoch, gegen Herrmann verhinderte Torwart Steffen Sudos mit schnellen Herauslaufen Schlimmeres (66.) und ein Pantermöller Schuss rasierte die Lattenoberkante (75.). In der letzten Viertelstunde tat Traktor mehr nach vorn, wollte den Sieg, durch zwei Grimmberger Kopfbälle (83./93.) gab es Möglichkeiten. Den Aufreger, den die Chemnitzer nach dem Spiel noch heiß diskutierten, gab es aber im Sarower Strafraum drei Minuten vor dem Ende. Kapitän Thomas Lange rutschte an Ball und Gegner vorbei, der am Boden liegende Arm berührte den Ball. Schiedsrichter Muchow pfiff Elfmeter, nahm die Entscheidung nach Einspruch seines Assistenten zurück, der Szene folgten hitzige Diskussionen.

Traktor zeigte seine bisher beste Saisonleistung und belohnte sich mit einem Punkt für ihr starkes, engagiertes und leidenschaftliches Spiel, die Sarower „Jugendgang“ wächst Schritt für Schritt zusammen und kann aus diesem Erfolgserlebnis viel mitnehmen.

Marco

Theo II

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